Eingenetzt – Dirk Nowitzkis Mavericks akzeptieren als zweites NBA-Team Bitcoin

Nicht nur auf dem Court bewegen sich die Dallas Mavericks mit großen Schritten Richtung Zukunft, sondern auch abseits des Basketballfeldes erfährt das ehemalige Team des deutschen Starspielers Dirk Nowitzki frischen Wind.

Als zweiter NBA-Verein akzeptiert Dallas zukünftig Zahlungen per Bitcoin (BTC). Die entsprechende Pressemitteilung wurde am 13. August vom Krypto-Zahlungsdienstleister BitPay verbreitet, der an dem Schritt beteiligt ist.

„Wildpferde“ haben ihren eigenen Kopf!

Die Annahme von Bitcoin war für Mavs-Fans nur noch eine Frage der Zeit, da Clubbesitzer Mark Cuban sich bereits in der Vergangenheit offen gegenüber Kryptowährungen gezeigt hatte. Dementsprechend gab es zuvor schon Pläne, dass Tickets früher oder später auch mit Bitcoin bezahlt werden können.

Eineinhalb Jahre später ist diese Ankündigung nun Wirklichkeit geworden und die Mavericks (Wildpferde) werden neben den Sacramento Kings zum zweiten Team, das Kryptowährungen als offizielle Zahlungsmethode anbietet.

Die im kalifornischen Sacramento ansässigen Kings hatten schon 2014 damit begonnen, Bitcoin als Zahlungsmittel für Tickets und Fanartikel zuzulassen.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, werden die Mavericks, genau wie die Sacramento Kings, den Krypto-Dienstleister BitPay nutzen, um die entsprechenden Zahlungen abzuwickeln.

Clubbesitzer Cuban hat bereits anderweitig erste Schritte in der Kryptobranche unternommen. So hat er sowohl in einen Hedgefonds für Digitalwährungen als auch in ein ICO investiert, außerdem hat er im August 2017 ein Entwickler-Team bei der Entwicklung des Ethereum-basierten Mercury Protokolls unterstützt.   

Allerdings zeigte sich der Unternehmer und Investor zuletzt kritisch gegenüber der geplanten Facebook Kryptowährung Libra und bezeichnete diese gar als „großen Fehler“. Darüber hinaus hatte Cuban zuletzt betont, dass er Ähnlichkeiten zwischen Bitcoin und Gold feststellt, wobei er die marktführende Kryptowährung sogar noch im Vorteil sieht.

Profisport und Blockchain – Ein starkes Team

Der Profisport wird immer mehr zur treibenden Kraft für Blockchain-Technologie und Kryptowährungen.

Zum Beispiel hat Cointelegraph gestern erst berichtet, dass die amerikanische Boxlegende Mike Tyson ein neues Blockchain-Projekt fördert, das jungen Boxen auf ihrem Weg zum Erfolg helfen soll.

Die Blockchain-Plattform Socios.com hat unterdessen schon mit mehreren namhaften Fußballvereinen Sponsoringverträge abgeschlossen, darunter Paris Saint-Germain, Juventus Turin und West Ham United.