Der Krypto-Konzern Digital Currency Group (DCG) soll seine Anteile an dem Krypto-Fonds verkaufen, die von seiner Tochter Grayscale Investments verwaltet wird. Damit will das Unternehmen Kapital aufbringen und seine Liquidität bewahren.
Laut einem Bericht vom 7. Februar von der Financial Times geht aus Dokumenten bei der US-Wertpapieraufsicht hervor, dass DCG etwa ein Viertel seiner Anteile am Ether -Fonds von Grayscale für etwa 8 US-Dollar pro Anteil verkauft hat, obwohl jeder Anteil etwa doppelt so viel wert sein soll.

Das Unternehmen soll auch kleinere Anteile an den Litecoin , Bitcoin Cash und Ethereum Classic Trusts von Grayscale verkauft haben. Zudem auch Anteile am Digital Large Cap Fund, der Bitcoin , Ether, Polygon , Solana und Cardano in einem einzigen Fonds kombiniert.
DCG wurde wegen diesen Verkäufen befragt und antwortete, dass Unternehmen würde lediglich sein "Portfolio neu gewichten".
Einige Beobachter glauben allerdings, dass DCG in finanziellen Schwierigkeiten stecken könnte.
Eine weitere Tochter des Unternehmens, nämlich die Krypto-Kreditfirma Genesis Global Capital, hat am 19. Januar Insolvenz angemeldet und soll seinen Gläubigern über 3 Milliarden US-Dollar Schulden.
Unternehmen, die zu DCG gehören, sind schwer vom Zusammenbruch von FTX betroffen. Über 500 Mitarbeiter wurden bereits in den letzten Wochen entlassen.
DCG hat im Jahr 2023 allerdings einige Schritte unternommen, um die Liquidität zu bewahren. Das Unternehmen kündigte in einem Brief an die Investoren von 17. Januar etwa an, dass die vierteljährlichen Dividendenzahlungen ausgesetzt werden, da das Unternehmen seine Bilanz stärken möchte.
DCG lässt sich auch von der Beratungsfirma Lazard finanziell beraten, um die Optionen für einen Verkauf der Krypto-Nachrichtenseite CoinDesk auszuwerten.
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