Krypto-Sicherheits-Startup Fireblocks nimmt offiziell Betrieb auf

Das digitale Vermögenswert-Sicherheits-Startup Fireblocks kündigte an, nun offiziell den Betrieb aufzunehmen zu wollen, und hat dazu eine Finanzierung von 14,1 Mio. Euro aufgebracht, so eine Pressemitteilung, die Cointelegraph am 11. Juni vorlag.

Der Mitteilung zufolge brachte Fireblocks das Kapital bei einer Finanzierungsrunde der Serie A von Cyberstarts, Tenaya Capital, EightRoads (Fidelity INTL), Swisscom Ventures und MState auf. Das Startup soll die Krypto-Handelsbank Galaxy Digital, die digitale Handelsplattform Genesis Global Trading und andere zu seinen Kunden zählen. Das Unternehmen teilte mit:

"Derzeit ist Fireblocks in 15 digitalen Vermögenswertbörsen integriert und unterstützt über 180 Kryptowährungen, Token und Stablecoins."

Der Autor der Pressemitteilung behauptet, dass in den letzten 18 Monaten umgerechnet über 2,6 Mrd. Euro an digitalen Vermögenswerten von Hackern gestohlen wurden. Dabei erwähnte er auch die 7.000 Bitcoins (BTC), die von der großen Kryptobörse Binance gestohlen wurden (im damaligen Wert von 36 Mio. Euro). Laut der Ankündigung erklärt Michael Shaulov, der CEO und Mitbegründer von Fireblocks:

"Blockchain-basierte Vermögenswerte sind zwar kryptographisch sicher, aber das Verschieben digitaler Vermögenswerte ist ein Alptraum. Nach einer Befragung von über 100 institutionellen Kunden, darunter Hedgefonds, Broker-Dealer, Börsen und Banken, kamen wir zu dem Schluss, dass der aktuelle Prozess langsam und sehr anfällig für Cyber-Angriffe und menschliche Fehler ist."

Abschließend behauptete Shaulov, dass sein Startup eine Plattform geschaffen habe, die "den Prozess absichert und die Bewegung der Mittel auf ein oder zwei Schritte vereinfacht".

Wie Cointelegraph gestern berichtete, hat sich der Kryptowährungs-Wallet-Anbieter Komodo praktisch selbst gehackt, um Betrüger daran zu hindern, an die Gelder seiner Benutzer zu kommen.

Im Mai gab Sean Coonce, der technischer Leiter beim Kryptowährungs-Depot BitGo, bekannt, dass er einem SIM-Swapping-Hackangriff zum Opfer gefallen sei.