Krypto-Handelsplattform eToro wird neuer Sponsor des FC Everton

Die Onlinehandelsplattform eToro, auf der auch Kryptowährungen angeboten werden, ist nun offizieller Sponsor des englischen Erstligisten FC Everton. Dies geht am 1. August aus einer entsprechenden Pressemitteilung des Fußballvereins hervor.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, wird eToro damit zum „offiziellen Werbepartner für Online-Trading“, der Fußballclub wird die Handelsplattform deshalb über seine verschiedenen Marketingkanäle bewerben, auch im heimischen Stadion Goodison Park wird eToro zu sehen sein. Alan McTavish, der Finanzdirektor des FC Everton, sieht die Partnerschaft nicht nur als Werbedeal, sondern misst dieser sogar noch eine viel größere Tragweite zu:

„Ich bin gespannt darauf, zu sehen, wie die Blockchain-Technologie die Welt des Fußballs bereichern kann“.

Handelsplattform eToro  

Die Handelsplattform von eToro hat sowohl Aktien als auch Kryptowährungen im Angebot und will damit eine Brücke zwischen dem klassischen Trading und den neuen digitalen Handelsprodukten schlagen. Neben dem FC Everton hat das Unternehmen bereits mit weiteren Clubs der Premier League Sponsoringverträge abgeschlossen.

Im April hat eToro eine gesonderte Kryptobörse für professionelle Investoren eröffnet, die den Namen eToroX trägt. Hier können Bitcoin (BTC), Ether (ETH), XRP, Dash (DASH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) gehandelt werden, des Weiteren sind dort auch acht Stablecoins verfügbar, die an verschiedene Landeswährungen angebunden sind.

Blockchain-Revolution im Fußball?

Krypto und Blockchain scheinen zunehmend im Profi-Fußball eine Rolle zu spielen, so ist der italienische Erstligist AS Rom kürzlich erst eine Kooperation mit der Kryptowährung Chiliz eingegangen. Über Chiliz kann sich der AS Rom an der Blockchain-gestützten Fan-Plattform Socios beteiligen, die den Anhängern des Clubs eine neue Form der Teilhabe ermöglichen will.

Andere namhafte Fußballvereine, die mittlerweile schon mit Blockchain-Unternehmen zusammenarbeiten, sind Atletico Mineiro (Brasilien), West Ham United (England) und Paris Saint-Germain (Frankreich).