Ausländische Investoren interessieren sich für Krim-Blockchain-Cluster

Ausländische Investoren interessieren sich für das Krim-Blockchain-Cluster, wie der lokale Regierungsmitarbeiter Georgi Muradow gegenüber der großen russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti am 2. Januar erklärte.

Muradow, der als ständiger Vertreter der Republik Krim unter dem Präsidenten der Russischen Föderation fungiert, verriet, dass das Projekt vor allem für chinesische Investoren interessant sei, da es im Land viele Krypto-Start-ups gebe.

Die Behörden der stark sanktionierten Halbinsel wollen eines Krypto-Investmentfonds und eine Kryptowährungsbörse lancieren, sobald eine entsprechende Krypto-Regulierung von der russischen Regierung eingeführt werde, so Muradow weiter.

Der Regierungsmitarbeiter glaubt, dass die Initiativen die Umsetzung mehrerer Investitionsprogramme auf der Krim erleichtern würden, während Kryptowährungen der Region dabei helfen könnten, weniger vom Dollar abhängig zu sein und aktuelle Beschränkungen bei Bankdienstleistungen zu umgehen.

Die Idee zu einem Krypto-Investmentfonds auf der Krim, die seit 2014 von der russischen Regierung kontrolliert wird, kam erstmals im April 2018 auf. Damals begannen die Behörden, nach Wegen zu suchen, um Sanktionen zu umgehen. Dabei verwendeten sie in allen Beziehungen zu Partnern und Investoren dezentrale Währungen.

Im November 2018 wurden die Pläne erneut bestätigt. Dabei hat Muradow verdeutlicht, dass die Halbinsel ein Blockchain-Cluster aufbauen müsse.

Im selben Monat sagte der Präsident der Vereinigung für Investitionen in Blockchain-Technologien der Republik Krim Roman Kulachenko, dass ein neues internationales Bildungszentrum für die Arbeit mit Blockchain-Technologien auf der Krimhalbinsel eröffnet werden und als Mittel zur Umgehung von Sanktionen dienen könne.

Russland hat mit der Verabschiedung eines Gesetz zur Krypto-Regulierung im Jahr 2018 gerungen. Im Dezember wurde der Entwurf jedoch für bedeutende Änderungen wieder zur ersten Lesung zurückgegeben - obwohl der stellvertretende russische Ministerpräsident erklärte, dass Änderungen nicht notwendig seien.