Exklusive BTC Börse ItBit bekommt behördliche Genehmigung für neue Krypto-Wertanlagen

Die ehemals Bitcoin (BTC) exklusive Börse ItBit hat im Bundesstaat New York eine behördliche Genehmigung von dem Department of Financial Services (NYDFS) bekommen. Dank dieser Genehmigung darf jetzt mit vier weiteren Kryptowährungen gehandelt werden, dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 14. Juni zugespielt wurde.

Zusätzlich zum Handel mit BTC bietet die Plattform ab jetzt Wertpapierhandel und Depotgeschäfte für Bitcoin Cash (BCH), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Stellar (XLM) an.

Im Hinblick auf das 24-Stunden Handelsvolumen ist ItBit die 31-größte Kryptobörse, was aus den Daten von CoinMarketCap hervorgeht. Bei Redaktionsschluss hat der bisherige Handel einen Umfang von 54,2 Mio. $.

Die neu hinzugefügten Wertanlagen werden ab sofort angeboten, dies sind Depotgeschäfte, Treuhandgeschäfte und außerbörslicher Handel (OTC). Die Pressemitteilung weist darauf hin, dass ItBit der „erste Treuhänder mit NYDFS Genehmigung ist, der Wertpapier- und Depotgeschäfte für Krypto-Wertanlagen anbietet.“ Außerdem ist sie das erste Unternehmen, dass eine Genehmigung vom Department of Financial Services (DFS) bekommen hat, um Stellar in New York handeln zu dürfen.  

Charles Cascarilla, Geschäftsführer von ItBit, merkte in der Pressemitteilung an, dass die Ergänzung mit den vier Kryptoanlagen „einen wichtigen Meilenstein für ItBit darstellt auf dem Weg, eine möglichst umfangreiche Plattform für Kryptoinvestoren zu schaffen.“ Ergänzend führt er aus:

„Wir haben uns dem Wachstum und der Entwicklung dieses Ökosystems verschrieben, wobei die DFS Genehmigung uns erlaubt eine größere Bandbreite an Handels- und Depotgeschäften anzubieten.“

ItBit wurde jüngst wiederholt zum Ziel von Untersuchungen der U.S.-Behörden. So gehörte sie zu den Kryptobörsen, die im April, bei der Untersuchung von Plattformen zum Handel von Kryptowährungen durch den Generalstaatsanwalt von New York, einen Fragenkatalog zu beantworten hatte. Des Weiteren musste sie sich ebenfalls einer Untersuchung durch die Commodity Futures Trading Commission (CTFC) unterziehen, da sie eine der Börsen ist, auf die die CME Group ihren Handel mit Bitcoin Termingeschäften stützt.

Auf Frage nach dem derzeitigen behördlichen Interesse an der Kryptobranche, antwortete Cascarilla gegenüber Cointelegraph:

„So wie sich der Markt weiterentwickelt durch neue technologische Innovationen, so tut dies auch die behördliche Aufsicht. Wir ermutigen Marktteilnehmer, Börsen und Behörden in Dialog zu treten, um einen gemeinsamen Nenner zu finden und die Transparenz zu verbessern.“

Anfang Juni hatte das Bankenkomitee vom Bundesstaat New York einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der die Einberufung einer Sonderkommission für Digitalwährungen befördern soll. Die SoKo soll die Auswirkungen von Kryptowährungen auf den New Yorker Finanzmarkt untersuchen.