Die G20-Staaten haben im Zuge einer gemeinsamen Erklärung, die am 29. Juni im Anschluss an den G20-Gipfel in Osaka veröffentlicht wurde, unter anderem ihre bisherige Haltung gegenüber Kryptowährungen bestätigt.

Dementsprechend heißt es in der Erklärung, dass Kryptowährungen aktuell noch keine Bedrohung für die Stabilität des Finanzsystems darstellen, vielmehr könnten solche technischen Innovationen einen bedeutsamen Beitrag zur Weltwirtschaft leisten.

In diesem Zusammenhang befürworten die Mitgliedsstaaten die Arbeit des Finanzstabilitätsrats und anderer Aufsichtsbehörden, was Krypto-Vermögenswerte angeht. Regulierungsbemühungen sollten möglichst auch multilateral abgestimmt werden.

Des Weiteren soll auch in Zukunft an den Bestimmungen des Arbeitskreis Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung (FATF) festgehalten werden, der seine Richtlinien für die Kryptobranche vor kurzem erst erneuert hatte. Dementsprechend wollen sich die Mitgliedsstaaten verstärkt für die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche einsetzen, außerdem soll ein größeres Augenmerk auf Cybersicherheit gelegt werden.

Der Inhalt der gemeinsamen Erklärung spiegelt zum Großteil das Kommuniqué wider, das zuvor am 9. Juni im Anschluss an die G20-Konferenz der Finanzminister und Zentralbanken veröffentlicht wurde.

Auch andere wichtige Themen sind in der neuen Erklärung aufgeführt, darunter die Bekämpfung von Korruption, Gleichberechtigung und die internationale Angleichung der Arbeitsbedingungen. 

Außerdem heben die G20-Staaten den Klimawandel als besonders wichtiges Thema hervor, wobei vermehrt Gelder aufgewendet werden sollen, um diesen zu verhindern.

Wie Cointelegraph vor einigen Tagen berichtet hatte, haben sich die nationalen Handelsverbände der Kryptobörsen darauf geeinigt, einen übergeordneten Verband zu gründen, der als weltweiter Sprachführer der gesamten Branche dienen soll.

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