Die Gibraltar Blockchain Exchange (GBX) hat angekündigt, in Zukunft eine Versicherung für alle auf ihrer Plattform verwahrten Krypto-Vermögenswerte anzubieten. Dies geht aus einem offiziellen Blogeintrag vom 10. Dezember hervor.

Die Börse gibt an, dass sie den regionalen Versicherer Callaghan damit beauftragt hat, die entsprechenden Vermögenswerte abzusichern. Konkret bedeutet dies, dass „alle Vermögenswerte, die in Depots der GBX verwahrt werden, vollumfänglich versichert sind, einschließlich Hot-Wallets und Cold-Wallets“. Dabei deckt die Versicherung „jegliche Form von Schadensersatzfällen“ ab.

Die GBX ist eine Tochter der Aktienbörse von Gibraltar (GSX), wurde im Juli dieses Jahres gegründet und konnte 27 Mio. US-Dollar Investitionskapital generieren. In den letzten 24 Stunden konnte die Kryptobörse ein Handelsvolumen von 8,5 Mio. US-Dollar verzeichnen, was sie auf Platz 60 laut Daten von CoinMarketCap einordnet.

Wie Cointelegraph im letzten Monat berichtet hatte, wurde der Börse eine Zulassung von Gibraltars Finanzaufsichtsbehörde GFSC zugesprochen.

Im Blogeintrag des Unternehmens heißt es, dass die Firma Callaghan Insurance Brokers eine private Versicherungsgesellschaft ist, die in Gibraltar sitzt. Ihr geschäftsführender Direktor ist gleichzeitig im Aufsichtsrat der Finanzaufsicht GFSC tätig.

Die GSX ist nicht die erste Kryptobörse, die eine Versicherung für verwahrte Vermögenswerte abschließen konnte. Gemini, die Kryptobörse der Winklevoss-Zwillinge, konnte im Oktober die Versicherungsfirma Aon für sich gewinnen.

Die Regierung von Gibraltar hat sich zuletzt bemüht, die Annahme der Blockchain-Technologie voranzutreiben. Wie Cointelegraph im Oktober berichtete, hat die Regierung eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die Blockchain-bezogene Bildungsangebote erarbeiten soll.

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