IOTA Smart City Projekt mit 20 Millionen Euro gefördert

Die IOTA Foundation und ihre Partner haben von der Europäischen Kommission grünes Licht bekommen, ihr +CityxChange-Projekt im Rahmen des “Smart Cities and Communities”-Programms der EU durchzuführen, gab die Organisation am 7. Juli in einem Blogpost bekannt.

Das +CityxChange-Konsortium bekommt damit von der EU-Kommission finanzielle Unterstützung von 20 Millionen Euro für die Erforschung von Smart City-Konzepten in den Städten Trondheim, Limerick, Alba Iulia, Pisek, Sestao, Smolyan und Voru. Als voraussichtlicher Projektbeginn ist der 1. Januar 2019 angesetzt.

+CityxChange möchte herausfinden, wie Städte in der Zukunft aussehen könnten, die konsequent auf intelligente und innovative Energieversorgung unter Einsatz moderner Technologie setzen. Mit Hilfe digitaler Dienste soll eine kostensparende und gleichzeitig nachhaltige Energieproduktion nah am Verbraucher ermöglicht werden. IOTA soll dabei als Kryptowährung sichere Verkaufs- und Handelsdatenströme ohne Transaktionskosten bereitstellen

Der Leiter der Entwicklungsabteilung bei der IOTA Stiftung Wilfried Pimenta beschreibt den Ansatz von +CityxChange mit den folgenden Worten:

"Smart Cities ist eines der am schnellsten wachsenden branchenübergreifenden Innovationsfelder für IOTA. Aufbauend auf unserer Arbeit und unseren Partnerschaften in den Bereichen Mobilität, Energie und Datenmärkte bringen diese intelligenten städtischen Ökosysteme alles zusammen. Das Konsortium +CityxChange versammelt viele öffentliche und private Partner in einer ehrgeizigen und offenen Innovations- und Entwicklungsinitiative. Das ist zu 100% auf die DNA der IOTA Foundation abgestimmt und wir können es kaum erwarten, damit anzufangen."

Neben der IOTA Foundation machen auch elf großen Unternehmen, neun KMUs, drei Non-Profit-Organisationen und zwei Universitäten mit, die ihre jeweilige Expertise für das Vorhaben teilweise vor Ort an bestimmten Standorten mit einbringen wollen.

Auch mit den Vereinten Nationen hat die IOTA Foundation bereits eine Partnerschaft erreicht. Im Mai unterzeichneten beide Parteien eine Absichtserklärung zur Erforschung der IOTA-Technologie zur Effizienzsteigerung durch Ausschaltung von Intermediären bei Prozessen besonders im Internet der Dinge.