IOTA startet Artikelserie zu geplantem Coordicide-Konsensmechanismus

Die IOTA Foundation hat eine Artikelserie über den geplanten Tangle-Konsensmechanismus im Rahmen ihres Coordicide-Projekts gestartet. Im ersten am 20. August erschienenen Artikel beschreibt IOTA die Problematik von Grund auf und benennt wichtige offene Fragen.

Coordicide verlangt neuen Konsensmechanismus

Der Artikel liefert eine gute Zusammenfassung des Blockchain-Konsensmechanismus im Vergleich zum bislang noch über einen sogenannten Koordinator gesteuerten Tangle.

Anders als bei einer klassischen Blockchain ermögliche der Tangle als azyklischer Graph zumindest temporär konfliktierende Transaktionen, was diesen ohne zentrale Instanz für Attacken angreifbar mache.

Bei IOTA werden für den Coordicide aktuell zwei Konsensmechanismen diskutiert, die dieses Problem möglichst effizient lösen sollen. Dabei handelt es sich, wie IOTA schreibt, einerseits um die Ansätze “fast probabilistic consensus“ (FPC) und “cellular consensus” (CC). Beide Konzepte werden in dem Artikel erklärt, nicht zuletzt, um die Entwicklergemeinde zu Beiträgen und Lösungsvorschlägen zu motivieren.

Coordicide-Förderprogramm

Interessierte Entwickler können aktuell für eigene Forschungsprojekte zu dem Thema auf finanzielle Mittel aus einem 5 Millionen US-Dollar schweren Fördertopf der IOTA Foundation hoffen. Ein spezielles Coordicide-Förderprogramm wurde erst Anfang August aufgelegt, um bei dem Projekt möglichst schnell Fortschritte zu erzielen.

Abgesehen davon hat das wissenschaftliche Interesse an IOTA in der ersten Jahreshälfte von 2019 bereits stark zugenommen. Im Bereich der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) nimmt IOTA durch seinen Tangle-Ansatz eine Sonderrolle ein, der insbesondere für das Internet der Dinge (IoT) Vorteile verspricht.