Der japanische Onlinehändler Rakuten hat nun seine eigene Kryptobörse an den Start gebracht, nachdem er im Vorjahr die Handelsplattform Everybody’s Bitcoin aufgekauft hatte.

Rakuten Wallet geht mit Verzögerung an den Start

Wie aus einer Pressemitteilung vom 19. August hervorgeht, trägt die neue Kryptobörse den Namen Rakuten Wallet. Zunächst sind auf dieser die Kryptowährungen Bitcoin , Ether und Bitcoin Cash zum Handel freigegeben.

In naher Zukunft soll eine zugehörige App für iOS und Android herausgebracht werden, die für Einzahlungen und Auszahlungen verpflichtend sein wird.

Des Weiteren heißt es in der Pressemitteilung:

„Kunden, die bereits ein Konto bei der Rakuten Bank haben, können problemlos auch ein Konto bei Rakuten Wallet eröffnen, indem sie die benötigten Informationen in das Antragsformular eingeben.“

Der Onlinehändler Rakuten, der als das „japanische Amazon“ bekannt ist, hatte die Kryptobörse Everybody’s Bitcoin im August 2018 für 2,4 Mio. US-Dollar aufgekauft. Daraufhin wurde angekündigt, dass der Start der eigenen Kryptobörse im April 2019 folgen sollte, durch verschiedene Verzögerungen wurde dieser allerdings bis zum heutigen Tag aufgeschoben.

Japans Interesse an Kryptowährungen nimmt zu

Der japanische Kryptomarkt wächst derweil rasant und mit Rakuten versucht nun der nächste große Player, ein Stück vom Kuchen abzuhaben.

Selbst Tokio mischt mittlerweile in der Kryptobranche mit, so hat die japanische Hauptstadt kürzlich angekündigt, eine Krypto-basierte Alternative zum großen internationalen Zahlungsnetzwerk SWIFT aufbauen zu wollen. Dieser Schritt wurde bereits von den G7-Staaten bewilligt.

Die Monex Group, ein Onlinebroker, der im vergangenen Jahr die japanische Kryptobörse Coincheck aufgekauft hatte, hat unterdessen signalisiert, dem Netzwerk von Facebook Libra beitreten zu wollen.

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