Megaupload Gründer spendet Einnahmen seiner Kryptowährung anteilig an Julian Assange

Kim „Dotcom“ Schmitz, der Gründer des früheren Filesharing-Dienstleisters Megaupload, hat bekanntgegeben, dass seine neue Krypto-Firma K.im den Whistleblower und WikiLeaks Gründer Julian Assange mit Spenden unterstützt.

Schmitz unterstützt Assange

In einem entsprechenden Twitter-Eintrag vom 29. Oktober hatte Schmitz verraten, dass 10% der Transaktionsgebühren, die auf seiner firmeneigenen K.im Blockchain anfallen, für den Rechtsbeistand von Assange eingesetzt werden.

„K.im unterstützt @Wikileaks und Julian Assange, indem wir 10% unserer eingenommen Transaktionsgebühren an den Rechtsbeistand von Wikileaks und Julian weiterleiten“, so Schmitz auf Twitter.  

„So kommt hoffentlich genug Bitcoin-Vermögen zusammen, damit er sich vor Gericht verteidigen kann und Wikileaks ihren Kampf für die Wahrheit fortführen kann. Bleibt stark!“

Assange droht momentan eine Auslieferung in die USA, wo im vorgeworfen wird, sich illegaler Weise in die Rechner des Verteidigungsministeriums gehackt zu haben, weshalb ihm dort eine Haftstrafe von bis zu 175 Jahren droht.

„Die Art und Weise wie Julian Assange behandelt wird, zeigt den schlechten Charakter der Geheimdienste“, wie Schmitz sich schon letzte Woche empört hatte.

WikiLeaks hat in der Vergangenheit bereits des Öfteren Spenden in Form von Kryptowährungen angenommen, so sind in den Bitcoin-Wallets der Whistleblower-Plattform schon mehr als 4.000 BTC (37 Mio. US-Dollar) zusammengekommen.

Kim-Blockchain in den Startlöchern

Kim Schmitz, der ursprünglich aus Deutschland stammt, sah sich zuletzt auch selbst heftigem Druck seitens der Justiz ausgesetzt, da diese ihn wegen massiven Verstößen gegen das Urheberrecht verfolgt, die er mit dem Betrieb seines ehemaligen Filesharing-Services Megaupload begangen haben soll.

Mit seiner Blockchain-Plattform K.im versucht sich Schmitz nun auch in der Kryptobranche. In den nächsten Wochen ist deshalb ein sogenanntes Initial Exchange Offering (IEO) auf Bitfinex geplant, bei dem erstmals die dazugehörige Kryptowährung verkauft werden soll, um Investitionskapital zu generieren.

Das erklärte Ziel ist ein Startkapital von 8 Mio. US-Dollar, wobei verifizierte Investoren jeweils bis zu 50.000 US-Dollar investieren können. Krypto-Investoren, die die Bitfinex Kryptowährung UNUS SED LEO nutzen, dürfen allerdings die doppelte Menge an Kim-Token kaufen.