Liechtensteiner Bank Frick will Blockchain-Startups mit Spin-off fördern

Die Liechtensteiner Bank Brick hat eine Tochtergesellschaft zur Förderung und Finanzierung von Fintech- und Blockchain-Startups namens Distributed Ventures AG gegründet, so eine Pressemitteilung der Bank vom 6. Februar.

Die Distributed Ventures soll künftig “Gründer von der Idee bis hin zur Marktreife” unterstützen und “bei der Umsetzung zukunftsweisender Geschäftsmodelle für den Finanzbereich” helfen, schreibt das Finanzinstitut. Durch die Tochtergesellschaft verspricht sich die Bank gleichzeitig einen direkten Zugang zu vielversprechenden Geschäftsideen.

Den Auftrag der neuen Venture Capital-Tochter beschreibt die Bank Frick wie folgt:

“Angehende Gründer werden bei Distributed Ventures von der Seed-Phase bis hin zu einem möglichen Exit begleitet. Zusätzlich erhalten sie durch Bank Frick unkompliziert Zugang zu einer regulierten Vollbank und ihrer Anbindung an das Finanzsystem, um ihre Ideen schnell testen und umsetzen zu können.”

Auch “voll ausgestattete” Räumlichkeiten am Sitz von Distributed Ventures will das neue Unternehmen geförderten Projekten bereitstellen.

Die Leitung von Distributed Ventures wird Dr. Marco Schmitz übernehmen, der bisher Leiter im Bereich Blockchain-Compliance bei der Bank Frick war. Zuvor war dieser unter anderem fünf Jahre als Manager für Governance, Risk and Compliance Technology bei der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) tätig gewesen sowie für die Commerzbank in Frankfurt.

Mit der neuen Gesellschaft dürfte sich das Engagement der Bank Frick bei Blockchain-Projekten noch deutlich verstärken. Auch zuvor engagierte sich die Liechtensteiner Bank bei diversen Startups, wie etwa im letzten Jahr durch eine 25-prozentige Beteiligung an dem ebenfalls in Liechtenstein ansässigen Fintech-Startups 21.finance.