Mexiko nutzt nun Landwirtschafts-Blockchain-Projekt

Das landwirtschaftliche Blockchain-Projekt GrainChain hat eine Partnerschaft mit dem mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas geschlossen, um seinen Saatgut-Tracking-Dienst im Land auszubauen, wie Forbes am 2. Mai berichtete.

Dem Bericht zufolge verwendet die Regierung von Tamaulipas nun die Software von GrainChain, um wichtiges Saatgut wie Sorghum, Soja und Mais zu verfolgen.

Die Implementierung der Blockchain-fähigen Tracking-Tools von GrainChain soll mehr Transparenz in die Getreide-Lieferkette bringen, indem sie die Datensätze automatisiert und den Weg des Getreides vom Feld bis zum Verbraucher deutlicher wiedergibt.

Die Software von GrainChain soll die Echtheit des Getreides überprüfen und dessen Herkunft nachweisen können. In Kombination mit der Technologie des Internets der Dinge (IoT) soll Anwendung der Blockchain-Technologie eine genauere Nachverfolgung der Daten und Zuverlässigkeit in Bezug auf die Ware ermöglichen sowie verschiedene Prozesse beschleunigen. Luis Macias, der CEO von GrainChain, sagte, dass die Software des Unternehmens die Abwicklungszeiten für Getreide erheblich verbessern werde.

GrainChain wurde im Jahr 2003 gegründet. Sein Finanzabwicklungssystem ermöglicht Produzenten, Käufern und Verkäufern die Verwendung von Smart-Contracts in Getreide-Transaktionen. Ende 2018 investierte die Blockchain-Risikokapitalfirma Medici Ventures, die Overstock gehört, 2,24 Mio. Euro Eigenkapital in GrainChain und erwarb damit 10 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.

Cointelegraph berichtete heute bereits, dass das Weltwirtschaftsforum (WEF) mit mehr als 100 globalen, führenden Unternehmen aus den Bereichen Lieferketten- und Logistik zusammenarbeitet, um Blockchain-Anwendungen in der Branche zu standardisieren.