Neue Task Force der US-Regierung schenkt digitalem Währungsbetrug "besondere Aufmerksamkeit"

Digitaler Währungsbetrug wird ein Bereich der "besonderen Aufmerksamkeit" für eine neue US-amerikanische Anti-Kriminalitäts-Task-Force, an der mehrere staatliche Stellen beteiligt sein werden. Das geht aus einer Verordnung vom 11. Juli hervor.

Die Task Force für Marktintegrität und Verbraucherbetrug, die den stellvertretenden US-Generalstaatsanwalt als Vorsitzenden und stellvertretenden Generalstaatsanwalt als stellvertretenden Vorsitzenden haben wird, will "Leitlinien für die Untersuchung und Verfolgung von Fällen, die Betrug an der Regierung, den Finanzmärkten und den Verbrauchern betreffen", bereitstellen.

In der Verordnung, in der die Task Force beschrieben wird, werden folgende Delikte als Bereiche der besonderen Aufmerksamkeit hervorgehoben: "digitaler Währungsbetrug" sowie Betrug, der die Allgemeinheit betrifft, und "Geldwäsche, einschließlich der Einziehung von Erträgen; Betrug im Gesundheitswesen; Steuerbetrug; und andere Finanzdelikte."

Die US-Wertpapier- und Börsenkommission (SEC) gehört zu den Mitgliedern des Projekts, wobei der Vorsitzende Jay Clayton sagte, dieser Schritt würde es den Regulierungsbehörden ermöglichen, ihre Aktivitäten effizienter zu koordinieren.

"Bei der SEC arbeiten wir jeden Tag daran, die Investoren auf der Main Street zu schützen", sagte er und fuhr fort:

"Diese Task Force wird es uns ermöglichen, auf den engen Partnerschaften aufzubauen, die wir mit unseren Kollegen von den anderen Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden haben, um Betrug an Privatpersonen zu verhindern und zu bekämpfen.

Weitere Teilnehmer der Task Force sind inzwischen das US-Justizministerium, das Consumer Financial Protection Bureau und die Federal Trade Commission.

Die SEC und die Handelskommission für Rohstoff-Futures (CFTC) hatten sich in diesem Jahr bereits zuvor verpflichtet, Kryptowährungen genau zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Akteure sich an die geltenden Wertpapiergesetze halten.

Eine laufende gemeinsame Operation mit Kanada soll unterdessen insbesondere die Initial Coin Offering (ICO)-Betreiber untersuchen. Damit soll hart gegen illegale oder verdächtige Systeme durchgegriffen werden.