Das Bezirksgericht von Süd-New York hat einer Verlängerung des Gerichtsprozesses um David Pike, einem vermeintlichen Mitwisser des betrügerischen Krypto-Projekts OneCoin, zugestimmt.
Wie das Nachrichtenportal FinanceFeeds am 21. Dezember berichtet, wurde die Verhandlung des Falles dementsprechend bis auf den 12. Januar 2020 verlängert. Dies geht aus offiziellen Gerichtsdokumenten vom 20. Dezember hervor.
Mitwisser macht falsche Angaben
Wie Staatsanwalt Nicholas Folly erklärt, verhandeln beide Seiten derzeit noch über eine außergerichtliche Befragung von Pike, weshalb der Verlängerung des Verfahrens zugestimmt wurde.
David Pike soll der operative Geschäftsführer der sogenannten „Fenero Funds“ gewesen sein. Die privaten Fonds wurden dazu genutzt, um die illegalen Gelder des betrügerischen Schneeballsystems OneCoin zu waschen.
Was dies betrifft, soll Pike gegenüber Vertretern der amerikanischen Behörden Bundeskriminalamt (FBI), Finanzamt (IRS) und Staatsanwaltschaft von Süd-New York falsche Angaben gemacht haben.
OneCoin-Spuk neigt sich dem Ende zu
Demnach hatte Pike angegeben, nicht gewusst zu haben, dass die knapp 400 Mio. US-Dollar, die in die oben genannten Fonds geflossen waren, vom betrügerischen Krypto-Projekt OneCoin stammen bzw. deren Gründerin Ruja Ignatova gehörten.
Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtet hatte, ist die Webseite von OneCoin endlich offline genommen worden. Obwohl die amerikanischen Justizbehörden schon mehrere Monate gegen die Drahtzieher des Pyramidensystems prozessieren, bei dem Krypto-Anlegern ein Schaden von insgesamt 4 Mrd. US-Dollar entstanden ist, war die Webseite des Projekts lange Zeit weiterhin erreichbar.
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