Plattform für kommerzielle Blockchain-Adaption erhält knapp 40 Mio. Euro von A16ZCrypto und Binance

Die Blockchain-Cloudcomputing-Plattform Oasis Labs kündigte heute, am 9. Juni an, rund 38,2 Mio. Euro von Großinvestoren erhalten zu haben, um ihre Pläne für die kommerzielle Adaption von Blockchain-Technologien voranzutreiben.

In einer Pressemitteilung beschrieb Oasis, dessen Geschäftsleiter und Mitgründer der Professor der University of California Dawn Song ist, seine Pläne, ein "dezentralisiertes Internet" zu bauen, indem es Geschäfts-"Bedenken" angesichts der Implementation der Technologie beseitigt.

"Blockchains sind dazu da, einen großen Teil unserer Lebensweise zu revolutionieren, aber viele Entwickler und Organisationen haben verständliche Bedenken hinsichtlich ihrer Einschränkungen, wenn es um Leistung und Datenschutz geht, die ihre Fähigkeit, die Technologie anzunehmen, derzeit behindern", sagte Song.

Oasis Investoren, darunter auch Andreessen Horowitz' Krypto-Unternehmensfonds a16zCrypto, die Krypto-Börse Binance, Pantera Capital und Accel scheinen jedoch keine Bedenken angesichts des aktuellen Status Quo zu haben.

"Das Internet von heute leidet unter erheblichen Wachstumsschwierigkeiten, wenn es um effektive Sicherheit und den Schutz der Privatsphäre geht, was durch das Aufkommen datenintensiver Dienste wie KI nur noch verstärkt wird", erklärte Accel-Partner Jake Flomenberg und fügte hinzu:

"Gleichzeitig war es jedoch noch nie so einfach, Daten in der nächsten Produkt- und Innovationsphase des Internets verantwortungsvoll zu nutzen."

Am Montag gingen einige Anwendungen von Oasis privatem Testnetzwerk live, um eine Produktversion mit dem Input seiner Entwickler zu liefern.

Die Adaption von Blockchain wurde in den letzten Monaten erneut heftig kritisiert, speziell im Banken-Sektor, der diverse skeptische Spieler verzeichnet, welche die Vorteile und Kompatibilität der Technik in Frage stellen.

Ripple, das Unternehmen hinter einer milliardenschweren Blockchain-Plattform mit Schwerpunkt auf grenzüberschreitenden Zahlungen, gab letzten Monat zu, dass es "unwahrscheinlich" sei, dass Banken die Technologie aufgrund von Privatsphäre- und anderen Bedenken implementieren werden.