Regulatorische Unsicherheiten könnten dieses Jahr 10 Prozent aller Krypto-Hedgefonds vernichten

Krypto-Hedgefonds könnten 2018 vor einem transformativen Jahr stehen, nachdem Quellen warnen, dass 10 Prozent von ihnen in den nächsten acht Monaten vermutlich schließen müssen.

Laut einem Bericht von Bloomberg am 2. April haben die tieferen Kurse bei Kryptowährung zu einem deutlichen Rückgang an neuen Hedgefonds geführt.

2017 wurden mehr als 170 solcher Krypto-Hedgefonds gegründet, in den ersten drei Monaten im neuen Jahr sind allerdings nur 20 neue dazugekommen.

Gleichzeitig haben viele Fonds bereits schließen müssen. Einer davon ist Alpha Protocol, der "potenzielle Gesetz- und Marktrisiken" als Gründe für die Entscheidung zur Rücküberweisung der Investorengelder nennt.

"Neues Kapital kommt immer langsamer, auch für höher profilierte Fonds wie den unseren", schreibt Kyle Samani, der Mitgründer des US-basierten Fonds Multicoin Capital, in einer Mail an Bloomberg.

Nicht nur die Gesundheitslage der Märkte, sondern auch regulatorische Unsicherheiten geben Investoren zu denken. Wie der Cointelegraph letzten Monat berichtete, plant die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) die Untersuchung von mehr als 100 Hedgefonds.

"Wir haben immer noch keine absolute Klarheit darüber, ob wir komplett koscher sind", fügt Joe Weisenthal von Bloomberg in einer Einschätzung der aktuellen, allgemeinen Stimmung unter Fondsbetreibern in den USA an.

Auch wenn noch immer mehr als 220 Fonds in Betrieb sind, sagen einige Quellen, dass nur 50 von ihnen in der Lage sein werden, das notwendige Kapital aufzutreiben, um langfristig institutionelle Gelder bedienen zu können.

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