Studie: China ist für den Großteil der Tether-Handelsvolumen verantwortlich
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Chinesische Kryptobörsen wickeln 60% der weltweit gehandelten Menge des Stablecoins Tether (USDT) ab. Dies geht am 3. Juni aus einer Studie der Marktforscher von Diar hervor.

Wie es in der Studie heißt, sind chinesische Kryptobörsen im Jahr 2019 bereits für mehr als 10 Mrd. US-Dollar der gehandelten USDT Menge verantwortlich. Amerikanische Kryptobörsen machen hingegen nur 450 Mio. US-Dollar der gehandelten USDT aus. Die weltweit agierenden Kryptobörsen Binance und Bitfinex runden das Feld ab und verzeichnen gemeinsam den verbleibenden Rest von 31%.

Des Weiteren betont die Studie, dass die Zahlen nicht künstlich aufgeblasen zu sein scheinen. Denn wie die Studie feststellt, passen die gesendeten und erhaltenen USDT Mengen sowohl auf chinesischen als auch auf weltweiten Kryptobörsen zusammen, was den Schluss nahelegt, dass es sich nicht um Großinvestoren handelt, die ihre Krypto-Vermögen umtauschen, sondern, dass tatsächliche Handelsaktivität dahintersteckt.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, plant Bitfinex, eine Schwesterfirma von Tether, den Stablecoin auf das Lightning Network auszulagern. Das Lightning Network ist eine sogenannte „Second-Layer” Lösung, die zur Abwicklung großer Transaktionsmengen eingesetzt wird.

Tether will den USDT außerdem auch auf die EOS Blockchain bringen. Tether Geschäftsführer Jean-Louis van der Velde erklärt dahingehend, dass die Verbindung von Tether und EOS für bessere Interoperabilität zwischen Blockchains sorgen werde:

„Indem wir das Potenzial von Tether und EOSIO zusammenbringen, machen wir einen weiteren Schritt in Richtung Interoperabilität von Blockchains. Wir freuen uns, diese Entwicklung weiter vorantreiben zu können, was zeigt, wie sehr uns der Kryptomarkt am Herzen liegt.“