Dec 17, 2018

Schweizer Online-Plattform handelt Wertpapiere exklusiv gegen Bitcoin

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Auf der Schweizer Handelsplattform WCX können Anleger seit Oktober verschiedenen Anlageprodukten exklusiv gegen Bitcoin handeln, berichtete Coinspeaker am 11. Dezember.

Die seit Oktober für die Allgemeinheit zugängliche WCX-Plattform habe seit dem Start bereits 125.000 Trader aus insgesamt 189 Ländern angezogen, so der Gründer Amatsu Soyonobu gegenüber Coinspeaker. Das besondere an der Plattform ist die völlige Fokussierung auf Bitcoin als Recheneinheit.

Die führende Kryptowährungen kommt dabei nicht etwa nur für Einzahlungen zum Einsatz und wird anschließend in Fiat-Währung umgetauscht. Vielmehr nutzt WCX Bitcoin für alle Kauf- und Verkaufskurse, Orders sowie den Depotwert.

Sein Partner und Mitgründer Tagawa Hayashida beschreibt das Unternehmen als eine Art Broker auf Bitcoin-Basis:

“Betrachten Sie uns als Börsenmakler, mit dem Unterschied, dass Sie anstelle von Fiat-Währung Bitcoin hinterlegen.”

Zu den angebotenen Märkten gehören Fremdwährungen wie EUR/USD, Aktien wie Tesla, Edelmetalle wie Gold und einige der beliebtesten Kryptomärkte wie BTC/USD und ETH/USD - alle handelbar nur mit BTC als Sicherheit.

Wie Soyonobu Coinspeaker erläuterte, ermöglicht die Verwendung von Bitcoin anstelle von herkömmlichen Bankzahlungssystemen große Kostenersparnisse:

"Wir können 0% Gebühren für Einzahlungen, Auszahlungen und Trades anbieten, weil wir Nein zum Fiat gesagt haben. Wir betrachten Bitcoin als unseren Wettbewerbsvorteil."

Als Schweizer Unternehmen ist WCX zur Einhaltung der dortigen Know-Your-Customer (KYC)-Vorschriften verpflichtet. Diese schreiben vor, dass das Unternehmen Informationen über seine Kunden erheben muss, bevor sie eine Einzahlung vornehmen dürfen. Die Plattform nutzt zudem Systeme zur Überwachung der Handelsaktivitäten, um verdächtige Transaktionen zu erkennen und zu melden.

Mit seinem Angebot reiht sich WCX in eine zunehmende Anzahl von Projekten ein, die den Handel von Anlageprodukten gegen Kryptowährungen ermöglichen. Dazu gehört auch die Aktienhandels-App Robinhood, welche Fortune im Frühjahr zum zweitwichtigsten Fintech-Startup in den USA erklärte.

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