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Tristan Greene
Verfasst von Tristan Greene,Ehemaliger Redaktionsautor
Alex Cohen
Geprüft von Alex Cohen,Ehemaliger Redakteur

Ripple (XRP) gegen SEC: Fall geht zurück an "Hinman-Dokumente"-Richterin

Richterin Analisa Torres hat die verbleibenden Fragen im Fall SEC gegen Ripple an die Richterin Sarah Netburn weitergeleitet.

Ripple (XRP) gegen SEC: Fall geht zurück an "Hinman-Dokumente"-Richterin
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Das Verfahren zwischen der US-Wertpapieraufsicht SEC und Ripple geht bald in die nächste Phase. Richterin Analisa Torres vom US-Bezirksgericht in New York reichte am 17. Juli Unterlagen ein und leitete den Fall an Richterin Sarah Netburn weiter.

Die Journalistin Eleanor Terrett berichtete, das Gericht habe einen "geänderten Verweisungsbeschluss an einen Magistrat" ausgestellt, mit dem die richterliche Aufsicht über den Fall auf das Büro des Magistrats übertragen wurde.

Aus dem einseitigen Dokument geht hervor, dass der nächste Schritt die allgemeine Vorverhandlung ist. Diese Phase umfasst in der Regel die Offenlegung von Informationen und ein kurzes Zeitfenster, um Einwände vorzubringen.

In der allgemeinen Vorbehandlung kann es zu einer Einigung kommen. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, halten Experten es für unwahrscheinlich, dass die SEC gegen die Entscheidung aus der Vorwoche direkt eine Berufung einlegen wird.

Ripple konnte einen Teilsieg erringen, als Torres am 13. Juli entschied, dass Ripple mit dem Angebot seiner XRP (XRP)-Token nicht gegen das Gesetz verstoßen habe. Das wurde so interpretiert, dass XRP kein Wertpapier ist. Das hat wiederum Auswirkungen auf den gesamten Kryptomarkt.

Der Vorwurf, dass XRP als Wertpapier verkauft wurde, als Ripple diesen direkt an Investoren verkaufte, bleibt jedoch bestehen. Bei der Vermarktung wurden mehrere Aspekte von XRP hervorgehoben, die laut der SEC dazu führen könnten, dass Investoren diesen als Wertpapier betrachten.

Netburn wird in dieser Phase das Sagen haben, in der die SEC einigen Experten zufolge versuchen könnte, mit Ripple eine Einigung zu erzielen.

Netburn war das gesamte Verfahren über an diesem Fall beteiligt und hat sich auch zu mehreren Anträgen geäußert, die zuvor eingebracht wurden. Netburn ordnete auch die Freigabe der umstrittenen "Hinman-Dokumente" an. Das sind mehrere SEC-Dokumente, die eine Rede des damaligen Direktors William Hinman aus dem Jahr 2018 enthielten. Die Dokumente galten als wichtiger Beweis zugunsten von Ripple.

Die veröffentlichen diese Dokumente hatte nicht ganz die gewünschte Wirkung, die sich die Krypto-Community erhofft hatte. die Krypto-Stimmung wurde durch den Teilsieg für Ripple dennoch erheblich beeinflusst.

Netburn hat im Zuge des Verfahrens mehrere Behauptungen der SEC in Frage gestellt. Man kann wohl davon ausgehen, dass die positive Stimmung weiter vorherrschen wird. Bei redaktionsschluss liegt XRP bei 0,72 US-Dollar und ist damit im Vergleich zum 13. Juli 56 Prozent im Plus.

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