Südkoreas Krypto-Börsen überprüfen Maßnahmen zur Selbstregulierung

Die südkoreanische Blockchain Industry Association plant, ihre Mitglieder genauer unter die Lupe zu nehmen, was das Einhalten der im Dezember beschlossenen und selbst auferlegten Kryptowährungs-Maßnahmen betrifft.

Der lokale Nachrichtensender Yonhap New berichtete am 21. Februar, dass die Assoziation 21 der zur Zeit 33 Mitglieds-Tauschbörsen aus Südkorea evaluieren wird.

Darunter unter anderem die bedeutenden Plattformen Coinone, Bithumb und Korbit.

Mitte Dezember des letzten Jahres kündigte die Blockchain Industry Association an, dass sie die Einführung "einer Reihe von spezifischen, ethischen Kodizes plane. Darunter solche, die sich mit Insiderhandel und Marktmanipulation auseinandersetzen". Kurz zuvor hatten die Finanzautoritäten Südkoreas schärfere Regulierungsmaßnahmen angekündigt.

Die Einführung solcher Selbstregulierungen soll die Sorgen der Kritiker abmindern, indem ihnen mehr Transprenz in die Tauschgeschäft südkoreanischer Börsen gewährt wird. Vor allem im Dezember des letzten Jahres wurden Bedenken laut, als während des sogenannten “Bitcoin frenzys” der Aufkauf von Bitcoin durch südkoreanische Investoren plötzlich und sprunghaft angezogen war.

In England schlossen sich letzte Woche 7 der größten Krypto-Unternehmen, unter anderem Coinbase, zur weltweit ersten, selbstregulierenden Blockchain-Organisation namens "CryptoUK" zusammen. 

Auch Japan denke über die Gründung eines solchen Selbstregulierungsorgans für die Krypto-Industrie nach, wie der Cointelegraph am 16. Februar berichtete. Eine konkrete Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen.