Studie: 72 Prozent der Deutschen gegen Kryptowährungen als Zahlungsmittel

In Deutschland steht die überwiegende Mehrheit gegenüber digitalen Währungen wie Bitcoin weiterhin ablehnend gegenüber, meldete die Creditplus Bank am 17. September unter Verweis einer von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage unter 1.000 Bundesbürgern.

Mit Daten aus 2018 ist die Erhebung nicht mehr top-aktuell. In Hinblick auf die Ergebnisse dürfte sich aber durch den bis zum Frühjahr 2019 andauernden Krypto-Winter nur wenig geändert haben.

Nur 16 Prozent sehen sich als Krypto-Nutzer

Nur 16 Prozent der Befragten (4 Prozent: “Ganz sicher”; 12 Prozent: “Wahrscheinlich”) sahen sich als potentielle Nutzer von Kryptowährungen an. Den Rest der Befragten fasst die Studie als “Nichtnutzer” zusammen. 27 Prozent gaben an, Kryptowährungen in Zukunft “Wahrscheinlich nicht” nutzen zu werden und 45 Prozent “Auf keinen Fall”. Der Rest der Befragten antwortete mit “Weiß nicht / kenne Kryptowährungen nicht”.

Vor allem zeigten sich jüngere Befragte offener gegenüber digitalen Währungen, wie eine Aufschlüsselung nach Altersgruppen ergab. Doch selbst bei der gegenüber Bitcoin und Co. am positivsten eingestellten Altersgruppe der 18-29-jährigen lag der Anteil an potentiellen Nutzern mit 26 Prozent nur geringfügig höher. Unter den über-60-jährigen summiert sich der Anteil an potentiellen Nutzern auf magere 4 Prozent.

Deutsche besonders kritisch

Wie die Ergebnisse zeigen, sind deutsche Nutzer im europäischen Durschnitt gegenüber Kryptowährungen als elektronisches Zahlungsmittel besonders skeptisch eingestellt. Laut einer am 18. September veröffentlichten Studie der Direktbank ING sehen 32 Prozent der Europäer Bitcoin und Co. durchaus als elektronische Zahlungsmittel der Zukunft.