40 Prozent der Millennials: Bei Rezession eher Krypto-Investment

40 Prozent der Millennials würden im Falle einer Rezession eher in Kryptoanlagen investieren, wie aus Daten von eToro hervorgeht. eToro ist eine Anlageplattform für mehrere Vermögenswerte und ein soziales Netzwerk.

In einer Pressemitteilung, die Cointelegraph am 10. September vorlag, berief sich eToro auf eine Umfrage über Investment über Generationen hinweg, die vom 18. Juli bis 31. Juli dieses Jahres unter 1.000 US-Online-Investoren durchgeführt wurde. Die Befragten im Alter zwischen 20 und 65 Jahren vertraten jeweils die Generation Z, die Millennials und Generation X.

Die Umfrage ergab, dass mehr als zwei Drittel der in der Investoren aus den USA Angst vor einer Rezession hätten und erwägen würden, einen Teil ihrer Aktienportfolios in sicherere Anlagen umzuwandeln oder sich mit Kryptoanlagen, Rohstoffen oder Immobilien abzusichern.

Millennials bevorzugen Krypto-Vermögenswerte

Unter den Teilnehmern der Umfrage gaben 40 Prozent der Millennials an, dass sie im Falle einer Rezession eher in Kryptoanlagen investieren würden. 50 Prozent der Befragten aus der Generation Z gaben hingegen an, dass sie sich für Immobilien entscheiden würden. Unter den Befragten der Generation X gaben 38 Prozent an, dass sie sich mit Rohstoffen absichern würden. Guy Hirsch, der Geschäftsführer von eToro U.S., sagte dazu:

"Wir glauben, dass wir im Falle einer Rezession schrumpfende Aktienportfolios und einen Anstieg in anderen Anlageklassen, wie etwa Krypto, sowie neue, anteilige Eigentumsmodelle verzeichnen würden. In der Vergangenheit waren diese Anlagemöglichkeiten vermögenden und institutionellen Anlegern vorbehalten. Innovationen erschließen diese Möglichkeiten allerdings für alltägliche Anleger und diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass eine Nachfrage vorhanden ist."

Anteiliges Eigentum wird beliebter

Eine Rezession würde das Interesse der Anleger an anteiligem Eigentum und an neuen Anlageklassen wecken. 92 Prozent derjenigen, die am meisten über eine Rezession besorgt sind, gaben dabei an, dass sie Anteile an berühmten Kunstwerken, denkmalgeschützten Gebäuden und privaten Startups sowie andere Arten von Investitionen wählen würden. Von allen Befragten gaben 55 Prozent an, dass sie einen Teil ihres Aktienportfolios verkaufen würden, um ihre Investition in anteiliges Eigentum an solchen neuen Anlageformen zu finanzieren.

Laut Hirsch wollen Investoren mehr Freiheit, als der aktuelle Finanzstatus erlauben würde. Das würde dazu beitragen, jüngere Investoren zu gewinnen.

Eine aktuelle Umfrage von Huru India hat gezeigt, dass vermögende Privatpersonen in Indien eher in Bitcoin (BTC) als in andere Kryptowährungen investieren. Digitale Währungen waren insgesamt auf Platz vier der beliebtesten Anlageformen, obwohl fast die Hälfte der Befragten nicht wusste, was Kryptowährungen sind.