Schweizer Krypto-Bank erhält Banklizenz in Singapur

Die Schweizer Kryptowährungsbank Sygnum hat eine Banklizenz für Singapur erhalten.

Sygnum: Banklizenz ist wichtiger Meilenstein

Wie Sygnum in einem Blogbeitrag am 31. Oktober schreibt, kann das Unternehmen dank der Banklizenz nun sein erstes Produkt in Singapur auf den Markt bringen.

Sygnum hat als erstes Schweizer Krypto-Startup eine Bankenlizenz erhalten. Das Unternehmen richtet sich mit einem Multi-Manager-Fonds an akkreditierte Investoren und Institutionen.

Die Singapur-Zulassung liegt in Form einer Lizenz der Monetary Authority of Singapore (MAS) vor, der faktischen Zentralbank des asiatischen Stadtstaates. Sygnums Asset-Managementchef Stefan Müller sagte dazu in einer Pressemitteilung:

"Die CMS-Lizenz ist ein wichtiger Meilenstein für den Aufbau unseres Asset-Management-Bereichs, der das dynamische Finanzumfeld in Singapur nutzt. Sie ergänzt unsere Bankdienstleistungen in der Schweiz und kommt auch unseren institutionellen und privaten qualifizierten Anlegern in der Schweiz zugute."

Grosses Interesse an Krypto in der Schweiz

Wie Cointelegraph bereits berichtete, positioniert sich Singapur weiterhin als freundliches Umfeld für Kryptowährungs- und Blockchain-Geschäfte.

Die MAS ist Teil der Regierungsstruktur, die darauf abzielt, neue Technologien in die staatlichen Aktivitäten und darüber hinaus zu integrieren. Das von ihr zu diesem Zweck auf den Weg gebrachte Ubin-Finanzierungsprogramm soll im nächsten Jahr starten.

Sygnum strebt indes auch die Expansion in Märkte wie Hongkong sowie in Europa an. Im September unterstrich Peter Wuffli, der ehemalige US-Chef und heutige CEO des Unternehmens, seinen Wunsch, das volle Potenzial des Kryptowährungsmarktes auszuschöpfen.

"Tausende von Kunden haben sich mit uns in Verbindung gesetzt, um einen One-Stop-Shop für Asset Custody, Kredite und den nahtlosen Handel mit Kryptowährungen mit Fiat-Währungen zu erhalten", gab Wuffli zu Protokoll.