Texanische Behörde reichte 2018 16 Verfügungen gegen suspekte Krypto-Investments ein

Das texanische State Securities Board (SSB) erteilte im Jahr 2018 insgesamt 16 Aufträge gegen mutmaßliche betrügerische Kryptowährungsinvestitionen, teilte die Aufsichtsbehörde in ihrem am 7. Februar veröffentlichten Durchsetzungsbericht 2018 mit.

Das SSB zielte dabei auf Akteure ab, die Einwohner von Texas mit verschiedenen Anlageformen lockten, und berichtete, dass er im Zwölfmonatszeitraum insgesamt 60 Personen und Unternehmen aufgedeckt habe, die angeblich nicht registrierte Wertpapiere verkauften.

Zu den Betrügereien gehörte auch das mittlerweile unberühmte BitConnect, ein Investment-Schlager, der nach einer Reihe von Erkenntnissen über seine weltweite Authentizität fast seine gesamte Marktkapitalisierung verlor.

"Promotoren von Angeboten, die sich auf Kryptowährung beziehen, nutzen die Anonymität des Internets, um Opfer anzuziehen und soziale Medien mit Waffen in Verbindung zu Investoren in Texas zu bringen", heißt es in dem Bericht:

"Im Jahr 2018 reichte (das SSB) 16 Verwaltungsaufträge gegen Promotoren von mutmaßlichen Kryptowährungsinvestitionen ein, die Online-Werbung, soziale Medien und andere Aufforderungen zur kollaborativen Strafverfolgung einsetzten."

In dem Bericht wird auch auf die zunehmenden Partnerschaftsaktivitäten zwischen der SSB und den örtlichen Strafverfolgungsbehörden hingewiesen, um Täter zu finden und vor Gericht zu bringen.

Bundesweit setzen sich die USA weiterhin mit illegalen Angeboten im Zusammenhang mit Kryptowährung und Wertpapieren auseinander. Einige Staaten haben vor dem Hintergrund der Richtlinien der US-Börsenaufsicht SEC trotz der Patchwork-Regulierungslandschaft rund um die Kryptowährung entschieden, hart gegen Betrügereien vorzugehen.

Im April vergangenen Jahres berichtete Cointelegraph, wie das SSB mehr als 30 Kryptowährungspläne untersuchte, die innerhalb der texanischen Grenzen aktiv sind.