Thailändische Börsenaufsicht gibt lediglich 5 von 50 ICOs grünes Licht unter neuem Gesetz

Die thailändische Finanzaufsichtsbehörde, die Securities and Exchange Commission (SEC), hat bestätigt, dass fünf ICOs unter den neuesten Fundraising Richtlinien nun grünes Licht erhalten haben. Dies berichtet die lokale Zeitung Bangkok Post am 13. Juni.

Nachdem am 14. Mai neue gesetzliche Bestimmungen für Kryptowährungen in Kraft getreten sind, gelten für ICOs nun verpflichtenden Auflagen. So müssen sie sich bei der Finanzbehörde registrieren und unterliegen einer Reihe verschiedener Restriktionen.

Thawatchai Kiatkwankul, der Direktor für Unternehmensfinanzierung in der Aktien-Abteilung der SEC, gibt an, dass von 50 möglichen ICOs lediglich fünf „bereit“ für den Start sind, im Hinblick auf den neuen rechtlichen Rahmen.

„Projekte, die einfach geprüft werden können und solche, die gewerbliche Charakteristika aufweisen, erhalten eine Freigabe für das Fundraising.“, so Thawatchai gegenüber der Bangkok Post.

Thailand verlangt somit von nahezu jedem Unternehmen, das mit Kryptowährungen zu tun hat, sich bei der SEC innerhalb von 90 Tagen, ab der Deadline vom 14. Mai, zu registrieren.

„Darunter fallen ICO Herausgeber, digitale Börsen, Händler und sonstige Personen, die mit dem Handel von digitalen Wertanlagen in Verbindung stehen,” bestätigt die Post.

Im speziellen gilt für ICOs, dass Investmentbeträge auf 300.000 THB (ca. 9.323 $) beschränkt sind. Alternativ darf nicht mehr als 70% des Gesamtwertes der angebotenen Tokens pro ICO Investor erreicht werden.

Letzten Monat hielt die thailändische SEC eine Fragerunde zu den neuen Bestimmungen ab, nachdem bei den Unternehmen zunächst Verwirrung ob der Auflagen herrschte.

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