Tunesische Internetagentur schließt strategische Partnerschaft mit Blockchain-Plattform

tunesischeDie tunesische Internetagentur (ATI) wird einen Hosting-Services für die russische Blockchain-Plattform Universa bereitstellen, so eine am 19. Dezember mit Cointelegraph geteilte Pressemitteilung.

Die ATI wurde 1996 gegründet und ist eine Regierungsstelle des Ministeriums für Kommunikation mit dem Ziel, die Internetnutzung im Land zu fördern.

Laut der Pressemitteilung hat die ATI eine 10-jährige strategische Partnerschaft mit der Blockchain-Plattform Universa unterzeichnet, um Hosting-Dienste für die Plattform bereitzustellen und deren weitere Entwicklung zu fördern. Die Vereinbarung legt eine Reihe von Zielen fest, laut denen ATI Dienste in den Bereichen Blockchain, digitale Wirtschaft und Digitalisierung von Dokumenten entwickeln wird.

Die Universa-Plattform wird Berichten zufolge zusätzliche Anwendungen und Dienste entwickeln und in neue technologische Plattformen und Initiativen wie die elektronische Zertifizierung und die digitale Wirtschaft integrieren. Die beiden Parteien werden auch gemeinsame Projekte im Bereich Blockchain as a Service (BaaS) aufbauen, die digitale Währungen, digitale Identität sowie Smart Cities und E-Governance umfassen.

Anfang Dezember hat die saudi-arabische Entwicklungsinstitution Islamic Development Bank Group (IsDB) eine Partnerschaft mit einem tunesischen Startup-Unternehmen iFinTech Solutions geschlossen, um Interbanken-Blockchain-Tools zu entwickeln. Der Anstoß für den Einsatz von Blockchain für die Initiative liegt in der relativen Benachteiligung islamischer Banken auf der weltweiten Bühne, wobei die Institute von den Finanzierungsmöglichkeiten der internationalen Zentralbanken ausgeschlossen sind.

Im Oktober präsentierten Experten, die mit der Weltbankgruppe verbunden sind, Möglichkeiten für den Einsatz von Blockchain bei der Bereitstellung von E-Government-Lösungen. "Obwohl die Implementierung von e-GP-Systemen (business-to-government) zu mehr Effizienz und Transparenz im öffentlichen Beschaffungswesen beigetragen hat, besteht Potenzial für eine weitere Verbesserung der bestehenden Systeme", heißt es im Dokument.