GBs Regierung mit Auswirkung des Krypto-Bärenmarktes auf UK-Blockchain-Industrie konfrontiert

Die britische Regierung wurde mit der Frage konfrontiert, ob sie aktiv die Auswirkungen des Krypto-Marktabfalls auf die inländische Blockchain-Industrie bewertet, wie Finance Feeds am 18. September berichtete.

Lord Taylor of Warwick soll gefragt haben, "Regierung Ihrer Majestät, welche Bewertung haben sie aus den Berichten gezogen, dass der Wert der Kryptowährungen in den USA fällt und über die potenziellen Auswirkungen, die solch ein Abfall auf die britische Blockchain-Industrie haben könnte".

Lord Bates, der Staatsminister der Abteilung für internationale Entwicklungen, gab angeblich die Antwort, dass die Regierung zwar "Entwicklungen [in den Krypto-Märkten] beobachtet", jedoch "keine formelle Bewertung der potenziellen Implikationen der aktuellen Veränderung im Wert von Kryptowährungen" macht.

Im Zuge seiner Antwort verwies Lord Bates auf die Aktivitäten der Kryptoasset-Sondereinheit, welche im März vom Schatzkanzler ins Leben gerufen wurde.

Die Sondereinheit umfasst das britische Finanzministerium (HM Treasury), die Bank of England und die Financial Conduct Authority (FCA) und ist damit beauftragt, die Vorteile und Risiken von Krypto sowie den Einsatz von Blockchain in Finanzdienstleistungen zu bewerten. Die Gruppe denkt auch darüber nach, ob und welche Regulierungen für die Sphäre angemessen wären und ist angeblich dabei, einen Bericht mit Empfehlungen vorzubereiten, welcher noch diesen Herbst veröffentlicht werden soll.

Finance Feeds merkt auch an, das John Glen, der Wirtschaftssekretär des Finanzministeriums, kürzlich erklärt hat, dass die Bank of England zwar keine formellen Gespräche mit dem Bundeskanzler über die Ausgabe einer staatlich gestützten digitalen Währung führt, sie aber trotzdem Forschung betreibt, um die möglichen Auswirkungen eines solchen Schrittes zu verstehen.

Glen soll diesen Frühling auch betont haben, dass die britische Regierung "derzeit weder Pläne verfolgt, digitale Währungen als legale Tender anzuerkennen, noch diese zu Finanzinstrumente zu ernennen".

Anfang des Sommers gab die FCA einen Guide für Banken darüber heraus, wie sie mit den Risiken umgehen sollen, die ihren Klienten beim Handeln mit Krypto-Assets begegnen, wobei sie einen hoch-individualisierten Ansatz vorschlägt, der auf die feinen Unterschiede bei einer Reihe von Geschäftsbeziehungen eingeht. Großbritannien ist, wie Finance Feeds anmerkt, abgesehen von einigen Derivaten wie Krypto-basierten finanzielle Differenzgeschäfte kein großer Krypto-Regulierer.