US-Finanzaufsichtsbehörden halten gesonderte Anhörung zu Kryptowährungen ab

Die beiden großen Finanzaufsichtsbehörden der USA haben angekündigt, dass sie am 6. Februar 2018 eine gesonderte Anhörung über virtuelle Währungen abhalten werden.

Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Handelskommission für Rohstoff-Futures (CFTC) werden sich treffen, um zu diskutieren, was eine Vorankündigung als ihre "Kontrollfunktion" beschreibt, da die Branche zunehmend zu einem wichtigen Schwerpunkt für Gesetzgeber auf der ganzen Welt wird.

SEC-Vorsitzender Jay Clayton und der CFTC-Vorsitzende J. Christopher Giancarlo werden dabei die Kronzeugen sein.

Bitcoin und andere Kryptowährungen traten beim letzten Weltwirtschaftsforum (WEF) 2018 erneut in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses und führende Politiker aus verschiedenen großen Volkswirtschaften haben dabei ihre Absicht erklärt, die Interaktion unter Gesetzgebern zu verstärken.

Forderungen nach einem internationalen Zusammenhalt bei der Krypto-Regulierung haben Unterstützung aus Frankreich, Deutschland und anderen Ländern erhalten. Es ist wahrscheinlich, dass für den G20-Gipfel in Argentinien im März 2018 eine große Diskussion über dieses Thema vorgesehen ist.

Clayton und Giancarlo haben sich beide auch zum Thema Kryptowährung geäußert und diskutierten ausführlich, was sie als die "Aufgabe" von Regulierungsbehörden in einem gemeinsam verfassten Artikel im Wall Street Journal während der WEF-Veranstaltung bezeichnet haben.

"Die CFTC und die SEC werden mit anderen Bundes- und Landesregulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden weiterhin zusammenarbeiten, um Transparenz und Integrität in diese Märkte zu bringen und, was noch wichtiger ist, Betrug und Missbrauch abzuhalten und zu bekämpfen", wie es am Ende des Artikels heißt. Außerdem fügten sie hinzu:

"Diese Märkte sind neu, entwickeln sich und sind international. Als solche erfordern sie von uns, dass wir schnell und vorausschauend handeln[.]"

Anfang des Monats erklärte die SEC den Wall Street-Handelsgruppen, dass sie noch offene Fragen dazu habe, inwiefern ihre auf Bitcoin basierenden ETFs und Investmentfonds regulierungskonform seien. Außerdem forderte sie die Sponsoren auf, die Registrierungserklärungen zurückzuziehen.