Die kanadische Blockchain-Firma Vanbex hat eine Klage gegen ihren ehemaligen Auftragnehmer wegen Verbreitung falscher und diffamierender Aussagen über die Firma eingereicht, wie Vanbex am 1. Mai bekannt gab.

Am 14. März fror die kanadische Polizei das Privatvermögen der Firmengründer Kevin Hobbs und Lisa Cheng wegen eines angeblich betrügerischen Initial Coin Offering (ICO) ein.

Laut Gerichtsdokumenten stellte die kanadische Polizei fest, dass die Vanbex-Gründer Kevin Hobbs und Lisa Cheng Investoren betrügen würden, indem sie Investitionen in ihren Token namens Etherparty (KRAFTSTOFF) bewerben. Dabei hätten sie die Absicht gehabt, das GEld der Anleger für persönliche Zwecke zu verwenden, anstatt Produkte zu entwickeln.

Nach der Veröffentlichung dieser Berichte sagte die Vanbex-Gründerin Cheng gegenüber Cointelegraph, dass das Unternehmen mit Sicherheit wisse, dass falsche Behauptungen einer ihrer ehemaligen Auftragnehmer zur "Erstellung von Akten bei mehreren Regierungsbehörden geführt" hätten. Sie fügte hinzu, dass Geschäftskonten nicht eingefroren worden seien.

Der Klage zufolge veröffentlichte das ehemals beauftragte Ingenieurbüro Kip Warner falsche und diffamierende Aussagen. Darunter etwa die Behauptung, dass Vanbex eine Briefkastenfirma sei und seine Gründer ein illegales Geschäft betreiben würden. Warner soll die falschen Angaben an einen Kontakt bei der Polizei Vancouver und der kanadischen Polizei geschickt haben. Sein Ziel sei es gewesen, Hobbs und Cheng sowie dem Ruf ihrer Firma Vanbex zu schädigen, so die Klageschrift.

In der Klage heißt es weiter, dass Warner ein bekannter Verschwörungstheoretiker sei und die Polizei von Vancouver und die kanadische Polizei dazu angestiftet habe, gegen Vanbex zu ermitteln. Dabei habe Warner gewusst, dass die gemachten Angaben falsch und irreführend gewesen seien.

Vor kurzem hat die Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirk in New York einen Mann aus Arizona und eine israelische Frau wegen angeblicher Schattenbankdienstleistungen an Kryptounternehmen angeklagt.

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