Cameron Winklevoss meint, dass „Bitcoin höchstwahrscheinlich der langfristige Sieger ist“, wie er am 7. Januar im Rahmen einer Fragerunde („Ask Me Anything“) auf der Social-Media Plattform Reddit äußerte.

Auf die Frage, ob die führende Kryptowährung ihre Spitzenposition weiterhin verteidigen könne, entgegnete Cameron Winklevoss optimistisch: „Bitcoin ist der Boss! Es ist schwierig, gegen Netzwerkeffekte anzukommen, weshalb in Sachen ‚Geld‘ (z.B. als Wertaufbewahrungsmittel) Bitcoin höchstwahrscheinlich der langfristige Sieger ist.“

Während der Fragerunde gaben die Winklevoss-Zwillinge außerdem an, dass sie „mehr denn je davon überzeugt sind, den börsengehandelten Fonds (Bitcoin-ETF) Realität werden zu lassen!“

Tyler Winklevoss ließ im späteren Verlauf der Diskussion erkennen, wie viel Potenzial er und sein Bruder in den Kryptomärkten vermuten:

„Wir denken, dass Bitcoin ein besseres Gold als Gold selbst ist. Wenn wir damit richtig liegen, dann übertrifft die Marktkapitalisierung von Bitcoin eines Tages die 7 Billionen US-Dollar Marktkapitalisierung des Goldes.“

Im Hinblick auf die relative Wichtigkeit zwischen Blockchain-Technologie und Kryptowährungen meinte Tyler, dass „das eine nicht ohne das andere existieren kann. Eine Blockchain ohne Kryptowährung ist, als wäre AOL (allein) das ganze Internet.“

Gefragt nach dem langfristigen Zusammenspiel zwischen Fiat-Währungen und Kryptowährungen antwortete Cameron, dass „Fiat Zugangswege derzeit sehr wichtig für Krypto sind“, wobei er sich allerdings „eine Zukunft vorstellen kann, in der alles nur noch Krypto ist (auch die Fiat-Währungen)“. In diesem Zusammenhang wiesen die Zwillinge auch auf ihren eigenen US-Dollar gestützten Stablecoin namens Gemini Dollar (GUSD) hin.

Der GUSD wurde im September 2018 eingeführt, nachdem dieser eine Zulassung durch die New Yorker Finanzaufsichtsbehörde NYDFS erhalten hatte. Dem GUSD soll eine entsprechende Absicherung in US-Dollar zu Grunde liegen, die „bei einer Bank auf amerikanischem Boden gelagert sind“.

Im Juli hatte die Aktienmarktaufsicht SEC den Antrag der Winklevoss-Zwillinge auf einen Bitcoin-ETF zum zweiten Mal abgelehnt. Der erste Antrag war von der Behörde schon im März 2017 abgelehnt worden.

Als Erklärung gab die SEC damals an, dass sie ausreichend große Bedenken hätte, da der Bitcoin-Handel zum Teil „auf unregulierten Börsen außerhalb der USA“ stattfindet. Des Weiteren war die niedrige Liquidität der Kryptomärkte ein zusätzlicher Ablehnungsgrund.

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