Das Weltwirtschaftsforum (WEF) kündigte die Bildung von sechs separaten „Räte der vierten Industriellen Revolution“ an, die an neuen Leitlinien für die Technologiepolitik arbeiten sollen. Dies geht aus einer Pressemitteilung vom 29. Mai hervor.
Laut der Veröffentlichung beabsichtigen die Räte, die Behörden bei der Regulierung künstlichen Intelligenzen, autonomer Mobilität, Blockchain, Drohnen, Internet der Dinge und Präzisionsmedizin zu unterstützen. Die Gremien, die angeblich aus über 200 Führungskräften aus dem öffentlichen und privaten Sektor, der Zivilgesellschaft und der Wissenschaft bestehen, werden sich ebenfalls regelmäßig versammeln, um das Fehlen klar definierter Regeln zu beheben.
In der Ankündigung wird vermerkt, dass die Räte heute zum ersten Mal im Forum für Netzwerk der vierten Industriellen Revolution in San Francisco getagt haben. Das WEF verspricht, dass diese Organisationen den länderübergreifenden politischen Austausch ermöglichen, regulatorische Lücken schließen, ein gemeinsames Verständnis der besten politischen Praktiken entwickeln und strategische Leitlinien bereitstellen werden.
Zu den Vorsitzenden der Räte gehören führende Vertreter der Chinesischen Akademie der Medizinwissenschaften, von Dana-Farber, der Europäischen Kommission, von Microsoft und Mikrochiphersteller Qualcomm, Uber und der Weltbank.
Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtete, hat sich das WEF mit über 100 führenden Anbietern von Lieferketten und Logistik zusammengetan, um Blockchain-Apps in der Branche zu standardisieren.
Ende Januar ernannte das WEF die CEO und Gründerin von BitPesa, Elizabeth Rossiello, als eine von zwei Vorsitzenden des Global Blockchain Council.
Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: X, YouTube, Instagram und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.