Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.
Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.
Seit 2013 hat Bitcoin eine starke Rallye im letzten Quartal jedes Jahres hingelegt, außer im Jahr 2014. Im Jahr 2013 betrug das Wachstum 486,74 Prozent, während die führende Kryptowährung im Jahr 2014 einen geringfügigen Rückgang von 16,69 Prozent verzeichnete. Im Jahr 2015 belief sich das Wachstum auf 81,24 Prozent, während die Rallye von 2016 ein Plus von 58,17 Prozent einbrachte. Im Jahr 2017 konnten Investoren einen Zuwachs von 215,28 Prozent verzeichnen.
In Mark Twains Worten: "Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich oft." Als Trader respektieren wir die Saisontrends und halten die Augen daher offen, um im letzten Quartal des Jahres Kaufmöglichkeiten zu entdecken. Natürlich machen wir keinen Handel, bevor wir ein zuverlässiges Kauf-Setup sehen.
Die Grundlagen der Branche verbessern sich immer weiter, da große Brokerfirmen, Banken und Länder sich immer mehr mit der Förderung von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen beschäftigen. Sollte es keine negativen Nachrichten geben, wird der Aufwärtsschwung in den nächsten drei Monaten wohl stärker ausfallen. Welche digitalen Währungen signalisieren also einen Trendwechsel? Sehen wir mal nach.
BTC/USD
Wir nehmen an, dass Trader, die uns folgen, Long-Positionen im Bereich zwischen 6.600 US-Dollar (5.611 Euro) und 6.750 US-Dollar (5.739 Euro) eröffnet haben, wie wir in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen haben. Der Pullback bei Bitcoin hat am 18. September bei 6.831,99 US-Dollar (5.809,05 Euro) halt gemacht.
Aktuell hat sich das BTC/USD-Paar zurück auf das Support-Niveau bei 6.583,46 US-Dollar (5.597,73 Euro) korrigiert. Beide gleitenden Durchschnitte liegen hier, daher ist das ein wichtiger Support, den man im Auge behalten sollte.
Wenn die Bullen dieses Niveau verteidigen können und eine Erholung sich einstellt, ist eine Bewegung in Richtung Downtrendlinie des fallenden Dreiecks möglich. Die Digitalwährung gewinnt an Schwung, wenn der Kurs sich über der Downtrendlinie halten kann.
Andererseits, wenn der aktuelle Support durchbrochen wird, ist ein erneuter Test des Supports zwischen 5.900 US-Dollar (5.016 Euro) und 6.075,04 US-Dollar (5.165,44 Euro) wahrscheinlich. Händler sollten das Stop-Loss-Limit bei 5.900 US-Dollar (5.016 Euro) halten, denn wenn der Support durchbrochen wird, ist ein tieferer Fall auf 5.450 US-Dollar (4.633 Euro) und daraufhin auf 5.000 US-Dollar (4.251 Euro) wahrscheinlich.
ETH/USD
Ethereum ist am 21. September aus dem fallenden Kanal ausgebrochen, aber hat Schwierigkeiten, den Ausbruch zu halten.
Das ETH/USD-Paar ist aktuell wieder an der Downtrendlinie des Kanals, die als starker Support fungieren sollte. Der 20-Tages-EMA ist ebenfalls abgeflacht und liegt auch auf diesem Niveau. Daher ist das ein wichtiges Support-Niveau, auf das man achten sollte.
Wenn der Support durchbrochen wird, könnte die digitale Währung erneut auf 192,50 US-Dollar (163,68 Euro) fallen. Wenn der Support jedoch stand hält, ist eine Rallye in Richtung 302 US-Dollar (256,78 Euro) möglich. Aktuell sehen wir keine zuverlässige Kauf-Konstellation, daher empfehlen wir keine Long-Positionen.
XRP/USD
Wir haben in unserer vorhergehenden Analyse empfohlen, dass Trader der Rallye nicht weiter nach oben nachjagen sollten. Unsere Empfehlung hat sich bestätigt, als Ripple in eine Korrektur geriet, nachdem er ein Intraday-Hoch am 21. September erreicht hatte.
Da das XRP/USD-Paar aus der Downtrendlinie ausgebrochen ist und die beiden gleitenden Durchschnitte eine bullische Überkreuzung gemacht haben, glauben wir, dass der Trend sich geändert hat. Trader sollten nun die Augen nach Kaufgelegenheiten offen halten, wenn es Rückgänge gibt. Welche sind die wichtigen Niveaus, auf die man achten sollte?
Das 50-prozentige Fibonacci-Retracement der letzten Rallye liegt bei 0,51676 US-Dollar (0,4399 Euro). Dieses Niveau hat einen starken Support geboten. Wenn dieses Level nach unten durchbrochen wird, kann sich die Korrektur auf das 61,8-prozentige Retracement-Niveau erstrecken, das bei 0,45832 US-Dollar (0,3901 Euro) liegt. Wenn der neue Trend Rückenwind bekommt, sollte der Pullback an einem von diesen beiden Niveaus enden.
Wir halten die Augen in den nächsten paar Tagen offen und schlagen dann Long-Position vor. Unser Bullenausblick wird ungültig, wenn die Bären den Kurs unter die Downtrendlinie drücken.
BCH/USD
Bitcoin Cash hat es nicht geschafft, den 50-Tages-SMA zu erreichen. Er ist am 22. September knapp über 500 US-Dollar (425 Euro) nach unten abgeknickt. Der Trend ist weiter rückläufig, da er nach wie vor innerhalb des fallenden Kanals liegt.
Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI ist nah an der Mitte. Das deutet kurzfristig auf eine wahrscheinliche Konsolidierung hin.
Wenn das BCH/USD-Paar auf unter 450 US-Dollar (382 Euro) fällt, könnte es zu einem erneuten Test des Tiefs von 400 US-Dollar (340 Euro) kommen. Weiter oben sind die wichtigen Niveaus, die man im Auge behalten sollte, der 50-Tages-SMA und die Downtrendlinie des fallenden Kanals.
Wir warten noch ab, bis es einen Trendwechsel gibt, bevor wir hier einen Handel empfehlen.
EOS/USD
Die Bullen konnten den Ausbruch über die Overhead-Resistance nicht ausbauen. EOS hat keine Rallye hingelegt, wie wir erwartet hatten, und ist am 22. September von 6,3117 US-Dollar (5,3723 Euro) nach unten abgeknickt.
EOS testet aktuell das Ausbruchslevel von 5,65 US-Dollar (4,80 Euro) erneut. Der Support von den gleitenden Durchschnitten liegt knapp unter dem aktuellen Niveau. Wenn der Support sich halten kann, wird das EOS/USD-Paar erneut versuchen, eine Rallye in Richtung 6,8299 US-Dollar (5,8134 Euro) hinzulegen.
Wenn der aktuelle Support nach unten durchbrochen wird, ist ein Fall auf 4,50 US-Dollar (3,82 Euro) wahrscheinlich. Die Digitalwährung hat ein fortgeführtes Kopf- und Schultermuster gebildet, das sich bei einem Fall auf unter 4,4930 US-Dollar (3,8243 Euro) vervollständigt. Daher empfehlen wir Tradern, ihre Stops bei der Long-Position bei 4,40 US-Dollar (3,74 Euro) zu halten.
XLM/USD
Stellar hat am 23. September einen Höchststand von 0,30434761 US-Dollar (0,2591 Euro) erreicht. Das ist nur knapp unter seinem Gewinnziels von 0,3157505 US-Dollar (0,2688 Euro). Obwohl die Bullen aus der Downtrendlinie des fallenden Dreiecks ausbrechen konnten, haben sie es nicht geschafft, das höhere Niveau aufrecht zu erhalten.
Aktuell ist das XLM/USD-Paar wieder in das fallende Dreieck gefallen, was ein Bärenanzeichen ist. Es hat einen Support bei 0,24987525 US-Dollar (0,2127 Euro) und darunter von den gleitenden Durchschnitten. Ein Fall unter 0,21 US-Dollar (0,18 Euro) könnte in einem erneuten Test des kritischen Supports bei 0,184 US-Dollar (0,157 Euro) enden. Daher sollten Trader ihre Stops bei ihren Long-Positionen auf 0,21 US-Dollar (0,18 Euro) anheben.
Die virtuelle Währung wird an Schwung gewinnen, wenn die Bullen sie über die Intraday-Hochs vom 23. September heben können.
LTC/USD
Der Pullback bei Litecoin hat bei 63,650 US-Dollar (54,177 Euro) sein Ende gefunden. Aktuell versucht er, einen Support an den gleitenden Durchschnitten zu erhalten.
Das LTC/USD-Paar konsolidiert derzeit zwischen 49,466 US-Dollar (42,104 Euro) und 69,279 US-Dollar (58,968 Euro). Beide gleitenden Durchschnitte sind abgeflacht und der RSI ist in der Mitte, was darauf hindeutet, das der Handel innerhalb der Spanne noch ein paar Tage weitergeht.
Ein Ausbruch aus der Overhead-Resistance würde einen Doppelboden vervollständigen, dessen Musterziel bei 89 US-Dollar (75 Euro) liegt. Ein Rückgang unter die gleitenden Durchschnitte könnte die digitale Währung zurück zum unteren Ende der Spanne drücken. Wir empfehlen Tradern, eine Long-Position nur dann zu eröffnen, wenn es einen Ausbruch und Schluss (UTC) über 69,279 US-Dollar (58,968 Euro) gibt.
ADA/USD
Cardano hat es am 23. September nicht geschafft, aus dem 50-Tages-SMA auszubrechen, was zu einem Pullback auf den 20-Tages-EMA geführt hat.
Wenn der Support sich hält, ist eine Rallye in Richtung 0,111843 US-Dollar (0,0952 Euro) wahrscheinlich. Andererseits, wenn die Bären das ADA/USD-Paar unter den 20-Tages-EMA drücken können, ist ein Fall auf 0,071355 US-Dollar (0,0607 Euro) wahrscheinlich.
Beide gleitenden Durchschnitte flachen ab und der RSI ist im neutralen Bereich. Wir sehen keine zuverlässige Kauf-Konstellation beim derzeitigen Niveau, daher empfehlen wir hier auch keinen Handel.
XMR/USD
Monero hat einen Pullback auf den 20-Tages-EMA hingelegt, der als starker Support fungieren sollte. Wenn die Bullen eine Erholung von den gleitenden Durchschnitten aus schaffen, ist eine Rallye in Richtung 140 US-Dollar (119 Euro) wahrscheinlich.
Das XMR/USD-Paar steckt aktuell im symmetrischen Dreieck fest. Ein Ausbruch aus dem Dreieck und 150 US-Dollar (127 Euro) könnten einen neuen Aufwärtstrend starten. Daher können Trader ihre Stops bei ihren Long-Positionen bei 100 US-Dollar (85 Euro) belassen.
Wenn der 20-Tages-SMA und der 50-Tages-SMA keinen guten Support bieten, ist ein erneuter Test von 81 US-Dollar (68 Euro) möglich.
DASH/USD
Dash hat sich einen Platz in unserer Analyse verdient, da er auf Platz zehn kletterte und den Kurs über die letzten paar Tage halten konnte.
Das DASH/USD-Paar hat die Talsohle bei 130,024 US-Dollar (110,673 Euro) am 14. August Durchschritten. Danach legte es am 1. September eine Rallye auf 224,830 US-Dollar (191,369 Euro) hin, was einem Zuwachs von etwa 73 Prozent entspricht. Derzeit bietet der 20-Tages-EMA einen Support. Fällt das Paar darunter, ist ein Rückgang auf den 50-Tages-SMA wahrscheinlich.
Wir erwarten über die nächsten paar Tage eine Konsolidierung zwischen 130,024 US-Dollar (110,673 Euro) und 224,830 US-Dollar (191,369 Euro). Die virtuelle Währung wird einen neuen Trend starten, wenn die Bullen auf über 225 US-Dollar (191 Euro) kommen und sich dort halten können. Bis dahin empfehlen wir Händlern noch zu warten und zu beobachten.
Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse. Die Charts für die Analyse stammen aus TradingView.
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