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Giovanni Pigni
Verfasst von Giovanni Pigni,Redaktionsautor
Bryan O'Shea
Geprüft von Bryan O'Shea,Redakteur

Bitcoin ist Teil des Systems geworden – Bloomberg-Experte mit Negativprognose

Bloomberg-Analyst Mike McGlone sieht bei Bitcoin kein Alleinstellungsmerkmal mehr und argumentiert, dass die Kryptowährung inzwischen denselben Kräften ausgesetzt ist wie andere Anlageprodukte.

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Mike McGlone, Stratege bei Bloomberg Intelligence, erklärte, er habe seine langfristige Prognose für Bitcoin und den Kryptomarkt insgesamt revidiert und sei nun der Ansicht, dass Anleger 2026 bei Risikoanlagen „die Rallyes abverkaufen“ sollten.

Nach Ansicht von McGlone haben sich die Bedingungen, die Bitcoin (BTC) einst so attraktiv machten, grundlegend geändert. Was als knapper, disruptiver Vermögenswert begann, ist mittlerweile Teil eines überfüllten und hochspekulativen Ökosystems geworden, das zunehmend mit Aktien korreliert und denselben makroökonomischen Kräften ausgesetzt ist, die auch die traditionellen Märkte beeinflussen.

Er zieht Parallelen zu früheren Markt Höchstständen und verweist auf übermäßige Spekulationen, die Zulassung von börsengehandelten Fonds (ETFs) und die historisch niedrige Volatilität als Warnsignale. Bitcoin, so argumentiert er, habe sich von einer Absicherung gegen das System zu einem festen Bestandteil desselben entwickelt, und das verändere alles.

Das Gespräch mit McGlone geht weit über Kryptowährungen hinaus. Der Experte zeichnet ein düsteres makroökonomisches Bild für Aktien, Rohstoffe und Edelmetalle und merkt an, dass der explosive Anstieg des Goldkurses weniger ein Zeichen der Stärke als vielmehr ein Signal für eine größere Instabilität sein könnte.

Mit McGlones Worten: Wenn „der dumme Stein“ [Bitcoin] anfängt, alles andere zu übertreffen, sollten Anleger aufpassen.

Sehen Sie sich das vollständige Interview auf dem offiziellen YouTube-Kanal von Cointelegraph an, um zu erfahren, wie tief die marktführende Kryptowährung nach Ansicht von McGlone fallen könnte und welche Signale er stattdessen beobachtet.

Dieses Interview wurde zur besseren Verständlichkeit redigiert und gekürzt.