Bitcoin-Futures der CME Group erzielen neues Rekord-Handelsvolumen

Die führende amerikanische Derivatebörse CME Group hat offengelegt, dass die bei ihr gehandelten Bitcoin-Futures (BTC) ein neues Rekord-Handelsvolumen erreicht haben. Dies geht aus einer Twitter-Mitteilung vom 4. April hervor.

Laut dem Tweet hat das Handelsvolumen der Bitcoin-Futures am 4. April eine Gesamtzahl von 22.500 Kontrakten überstiegen, was einem Gegenwert von 112.700 BTC entspricht. Dies ist ein neuer Rekord. Der vorherige Rekord wurde kürzlich am 19. Februar aufgestellt, als 18.300 Kontrakte im Wert von 64.300 BTC gehandelt worden waren.

CME Bitcoin Futures Cumulative Volume on April 4, 2019

Gesamtes Handelsvolumen der CME Bitcoin Futures, Stand 4. April 4 2019. Quelle: CME Group

Auf der Webseite der CME Group heißt es, dass die eigenen Bitcoin-Futures am 17. Dezember 2017 auf den Markt gebracht wurden, wobei der Handel offiziell einen Tag später aufgenommen wurde.

Der Bitcoin-Kurs hat von Dienstag auf Mittwoch dieser Woche einen plötzlichen Preissprung von 27% hingelegt. Krypto-Experte Thomas Lee hält diesen Aufwärtstrend allerdings für legitim, da der Gleitende Durchschnitt der letzten 200 Tage, einer der wichtigsten technischen Indikatoren, die langfristige positive Entwicklung bestätigt.

Vergangenen Monat hat die britische Futures-Handelsplattform Crypto Facilities gemeldet, dass das Handelsvolumen für ihre eigenen Krypto-Futures um mehr als das 5-Fache zugenommen hat, nachdem Kryptobörse Kraken die Plattform aufgekauft hatte.

Wie Cointelegraph im März berichtete, hat der Geschäftsführer der CME Group gegenüber Bloomberg erklärt, dass die begrenzte Umlaufmenge von Bitcoin die Kryptowährung für Regierungen unbrauchbar macht, obwohl dies einer der vermeintlichen Vorteile ist.

Des Weiteren hat der Kommissar der amerikanischen Aufsicht für Futures- und Optionsmärkte (CFTC) im März angegeben, dass seine Behörde mit Hochdruck an diversen Zulassungsanträgen der Kryptobranche arbeitet, darunter auch die lang ersehnten Bitcoin-Futures der Handelsplattform Bakkt.