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Markus Kasanmascheff
Verfasst von Markus Kasanmascheff,Ehemaliger Redaktionsautor
Igor Belkin
Geprüft von Igor Belkin,Ehemaliger Redakteur

Deutsche USDX Wallet erweitert Unterstützung auf Kryptobörse Alterdice

Die Wallet der USDX-Stablecoin aus Deutschland unterstützt mit Alterdice jetzt eine weitere Kryptobörse.

Deutsche USDX Wallet erweitert Unterstützung auf Kryptobörse Alterdice
Nachricht

Die USDX Wallet der deutschen Stablecoin USDX unterstützt jetzt auch die Kryptobörse Alterdice, so ein Blogpost der Entwickler vom 7. August.

Auf Alterdice kann der für USDX als Sicherheit genutzte Lighthouse Token (LHT) ab sofort mit den Handelspaaren LHT/BTC, LHT/ETH und LHT/USD gehandelt werden. Die USDX Wallet konnte bislang nur zusammen mit den Kryptobörsen Exrates und Exmarkets genutzt werden.

Jetzt drei unterstützte Handelsplätze

Wie die hinter der Wallet stehende Lighthouse Blockchain Technology GmbH aus Frankfurt betont, handelt es sich bei Alterdice eine der Top 100 Kryptobörsen weltweit. Coinmarketcap führt den Handelsplatz aktuell in seiner globalen Liste auf Platz 77 nach Handelsvolumen.

Bei der durch das Unternehmen herausgegebenen Stablecoin USDX geht es sich um einen als Zahlungsmittel gedachten Token mit US-Dollar-Bindung, welche auf dem LHT-Token aufsetzt. Zur Funktionsweise dieses Konstrukts schreibt das Unternehmen:

“USDX ist ein Token, der auf der Lighthouse Blockchain ausgegeben wird. Smart Contract stellt sicher, dass jeder USDX-Token mit LHT-Münzen im Wert von mindestens 200% entsprechend dem aktuellen Marktpreis der LHT besichert ist. Mindestens 200% der USDX durch LHT sind stabil: Wenn der Preis von LHT sinkt, wird Lighthouse Blockchain mehr LHT hinzufügen, um die Bedingungen des Smart Contract zu erfüllen. Wenn der Preis der LHT steigt, bedeutet das, dass die Besicherung des USDX mehr als 200% beträgt.”

Stablecoins im Trend

Das Interesse an Stablecoins ist in der letzten Zeit durch die Bekanntgabe von Facebooks Plänen zum Libra-Projekt stark gewachsen. Diese Woche kündigte sogar die chinesische Zentralbank an, mit einer eigenen nationalen Digitalwährung auf Facebooks Libra reagieren zu wollen.

Die deutsche Bundesregierung forderte im Rahmen einer Antwort auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion im Juli die Erforschung von digitalem Zentralbankgeld durch die Notenbanken. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sieht Stablecoins bislang kritisch und warnte im Juni vor möglichen Risiken. 

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