Ehemaliger CEO von Mt. Gox beteuert in letzer Verhandlung seine Unschuld

Mark Karpeles, der ehemalige CEO der inzwischen stillgelegten Kryptowährungsbörse Mt. Gox, hat in der letzten Verhandlung in seinem Gerichtsverfahren bestätigt, dass er nicht schuldig sei, wie Cointelegraph Japan am 27. Dezember berichtete.

Am Donnerstag entschuldigte sich Karpeles vor Gericht in Tokio dafür, dass er nicht verhindern konnte, dass seine Börse gehackt wurde, bekräftigte aber auch erneut, dass er unschuldig sei. Wie Cointelegraph Japan berichtete, erklärte er im Juli, dass er das entnommene Geld "als Darlehen vom Unternehmen" behandelte und dass er es später begleichen würde.

Mark Karpeles wurde wegen Veruntreuung von rund 2,6 Mio. Euro angeklagt und soll Daten manipuliert haben, um den Kassenbestand aufzublähen. Karpeles hat mutmaßlich zwischen September und Dezember 2013 umgerechnet rund 2,6 Mio. Euro von einem Mt. Gox-Konto auf sein persönliches Konto überwiesen.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, beantragten Staatsanwälte eine zehnjährige Freiheitsstrafe für Karpeles, der derzeit in Japan vor Gericht steht. Während des Prozesses hat Karpeles wiederholt dementiert, Geld gestohlen oder die Bestandsbücher von Mt. Gox manipuliert zu haben.

Laut dem Bericht vom 27. Dezember soll das Urteil im Karpeles-Prozess am 15. März 2019 verkündet werden.

Nobuaki Kobayashi, der Treuhänder von Mt.Gox, hat im September eine Erklärung veröffentlicht, in der er behauptet, fast umgerechnet rund 200 Mio. Euro in Bitcoin (BTC) und Bitcoin Cash (BCH) in etwa vier Monaten liquidiert zu haben.

In dem Dokument informierte er die Öffentlichkeit, dass er seit dem dritten Quartal 2017 24.658 BTC und 25.331 BCH verkauft habe.