Krypto-Pläne: US-Regulierungsbehörde CFTC in Gesprächen mit Facebook

Die US-Regulierungsbehörde CFTC spricht derzeit mit Facebook über den geplanten Stablecoin des Social-Media-Riesen, wie die Financial Times am 2. Juni berichtete.

Der Vorsitzende J. Christopher Giancarlo erklärte der Financial Times zufolge, dass Facebook versuche, Regulierungsfragen zu klären, bevor der derzeit GlobalCoin genannte Vermögenswert im nächsten Jahr herauskommt.

"Wir wollen mehr darüber erfahren", so Giancarlo laut der Financial Times und er fügte hinzu, dass derzeit kein formeller Antrag auf Genehmigung gestellt worden sei.

"Wir können nur auf einen Antrag hin reagieren, aber bisher haben wir nichts vorliegen", erklärte er.

Wie Cointelegraph berichtete, hat Facebook ein großes Aufsehen mit seinen angeblichen Plänen für GlobalCoin erregt. Verschiedene Quellen glauben, dass damit eine Art globales Zahlungsnetzwerk geschaffen werden soll, das sowohl die Social Media-Plattform als auch ihre Schwesterunternehmen Whatsapp und Instagram umfasst.

Nutzer sollen sich gegenseitig Geld schicken und auch In-App-Käufe tätigen können.

Ende Mai behauptete die Financial Times, dass Facebook-Führungskräfte in ähnlichen Gesprächen mit den US-Kryptowährungsbörsen Coinbase und Gemini seien, bei denen es um die Einführung und mögliche Liquiditätslösungen gegangen sei.

Noch hat keiner der Beteiligten derartige Pläne bestätigt.

Im Gespräch mit Mainstream-Medien hat ein leitender Angestellter der US-Plattform BitPay letzte Woche erklärt, dass er glaube, dass der Start von GlobalCoin einer der wichtigsten Faktoren sein würde, durch den Bitcoin (BTC) erneut ins Rampenlicht rückt und sein Kurs gleichzeitig in die Höhe schießt.