IWF-Chefin Lagarde begegnet Krypto-Warnungen mit Anpreisung der "potenziellen Vorteile"

Die Leiterin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde gab sich äußerst wohlgesinnt gegenüber Kryptowährungen in einem Blog-Post zur Unterstützung der Technologie, der am Montag, den 16. April hochgeladen wurde.

In dem Beitrag, der etwa einen Monat nach Lagardes vorsichtiger Warnung vor der "dunklen Seite" von Kryptos erscheint, fokussiert sich die IWF-Chefin auf die Aspekte der Technologie, die sie als "potenzielle Vorteile" von "Krypto-Wertanlagen wie Bitcoin" beschreibt.

"Ein sorgfältiges Betrachten von Krypto-Assets sollte weder zur Verdammung noch Glorifizierung von Krypto führen", schreibt sie.

Auch wenn sie ihr Narrativ über die Notwendigkeit von Kontrolle zum Eindämmen illegaler Aktivitäten mit Krypto fortführt, das sie bereit im Januar während des Weltwirtschaftsforums 2018 vorgebracht hatte, wiederholt sie dennoch die Notwendigkeit eines "ausgewogenen Ansatzes" für die Zukunft:

"Zu verstehen, welche Risiken Krypto-Anlagen eventuell für die finanzielle Stabilität darstellen, ist entscheidend, wenn wir zwischen wahren Bedrohungen und unnötigen Ängsten unterscheiden müssen. Deshalb brauchen wir eine ausgewogene Regulierungsagenda, die vor Risiken schützt, ohne Innovationen zu behindern."

Sie führt weiterhin an: "Ein Ansatz mit klarem Kopf kann uns helfen, die Gewinne zu nutzen und die Fallstricke der neuen Krypto-Assets-Landschaft zu vermeiden."

Lagardes Aufruf zu einem ausgewogenen Blick auf Kryptowährungen begleitet die immer intensiveren regulatorischen Bemühungen in der Industrie, während traditionelle Finanziers Bitcoin weiterhin als 'Blase' bezeichnen und auf der anderen Seite Experten den Beginn eines neuen Marktanstieges erkennen wollen.