Die Recherchefirma Ipsos hat im Auftrag der ING Bank B.V. eine Studie über die Wahrnehmung von Kryptowährungen in Europa, Australien und den USA durchgeführt, welche zu dem Ergebnis kam, dass sich das Interesse an der Technologie in Zukunft verdoppeln wird.
Während nur 9 Prozent der Befragen aktuell Krypto besitzen, gaben 25 Prozent an, in Zukunft welches besitzen zu wollen. Die höchste Krypto-Besitzrate wurde dabei in der Türkei (18 Prozent) vermerkt und die niedrigste in Luxemburg (4 Prozent).
Die Umfrage wird angeblich diverse Male pro Jahr durchgeführt und berücksichtigt Geschlecht, Alter und die Bevölkerung eines jeden Landes. Die Konsumentenfiguren repräsentieren Länderdurchschnitte. Die letzte Umfrage, welche zwischen dem 26. März und dem 6. April stattfand, verglich 15 Länder mit über 1.000 Befragten aus jedem einzelnen Land.
Laut der Studie haben 66 Prozent aller Europäer schon einmal von Kryptowährungen gehört, davon sind 77 Prozent Männer und 55 Prozent Frauen; 35 Prozent stimmten darin überein, dass Krypto "die Zukunft des Online-Kaufes" ist, während 35 Prozent sagten, dass Krypto in seinem Wert innerhalb der nächsten 12 Monate ansteigen wird.
Der Wahrnehmungsgrad ist in jedem Land mindestens 50 Prozent, wobei Österreich (79 Prozent) und Polen (77 Prozent) dieses Ranking anführen. In den USA haben 57 Prozent der Befragten schon einmal von Kryptowährungen gehört.
Weniger als einer in 10 Europäern besitzt Krypto und die Forscher kommen auch in den USA und Australien zu ähnlichen Ergebnisse. Die Umfrage enthüllt, dass diejenigen Europäer, die ebenfalls mobile Banker sind, eher Krypto besitzen (12 Prozent), als jene, die nicht mobil ihre Bankgeschäfte verwalten (4 Prozent).
Darüber hinaus wird aus den Ergebnissen ersichtlich, dass die meisten Befragten Krypto als ein risikoreicheres Investment betrachten, als Investitionen in Bargeld, Immobilien, Regierungsanleihen oder den Aktienmarkt. Als beliebteste Informationsquellen über mögliche -(BTC)-Investments gaben 11 von 15 Ländern spezialisierte Webseiten an. Befragte aus Spanien, Frankreich und Luxemburg ziehen es vor, sich auf Finanz- oder Bankberater zu verlassen, während Italiener angaben, sowohl Expertenwebseiten als auch professionelle Berater zu präferieren.
Anfang des Monats fand die Beraterfirma Capgemini in ihrem World Wealth Report 2018 heraus, dass das Interesse an Kryptowährung unter den sehr vermögenden Individuen deutlich gestiegen ist. Laut dem Bericht gaben rund ein Drittel der befragten Individuen ein hohen Interesse an Kryptowährungen an. Das Interesse für Krypto scheint sehr viel höher unter den jungen Investoren. Unter den jüngeren Investoren unter 40 befanden es 70 Prozent als extrem wichtig, dass ihr Vermögensverwalter ihnen Informationen zu Krypto liefert, während es bei den über 60-Jährigen nur 13 Prozent waren.
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