Ein dezentrales Kommunikationszentrum bringt DeFi auf digitale Lieferketten. Damit werden die zeitaufwändigen und komplexen Prozesse eliminiert, die den reibungslosen und sicheren Betrieb bei Unternehmen behindern.
Obortech entwickelt eine Infrastruktur namens Smart Hub. Wichtige Akteure können damit an jedem Punkt einer Lieferkette Informationen austauschen und über einfach zu bedienende mobile und Web-Schnittstellen zusammenarbeiten. Die Effizienz kann so gesteigert werden, was für Unternehmen, die mit hauchdünnen Gewinnspannen arbeiten, entscheidend ist. Außerdem wird damit eine verifizierbare Produktrückverfolgbarkeit von Anfang bis Ende gewährleistet.
Mit diesem Ansatz unter Verwendung hochmoderner Technologie können Dokumente über ein fälschungssicheres, gemeinsam nutzbares System ausgetauscht werden. Smart Hub wird durch Internet-of-Things-Sensoren ergänzt, die an den Containern installiert sind. Damit können wertvolle Sendungen in Echtzeit verfolgt werden. Teure Produkte sind so vor Diebstahl geschützt und es wird sichergestellt, dass sie unter optimalen Bedingungen aufbewahrt werden.
Insgesamt will Obortech ein vollständig digitales Netzwerk aufbauen, das so simpel wie Facebook ist. Eine solche Umgebung bietet Echtzeit-Benachrichtigungen, gleiche Mitspracherechte und die volle Kontrolle über ihre Daten für alle Beteiligten.
Das Whitepaper des Projekts veranschaulicht ganz klar, warum man diese Infrastruktur benötigt. Darin werden Daten des Weltwirtschaftsforums aufgegriffen, aus denen hervorgeht, dass die Dokumentenverarbeitung im globalen Handel 20 Prozent der gesamten Transportkosten ausmacht. Schlimmer noch: Schätzungen gehen davon aus, dass frische Lebensmittel im Wert von 7 Mrd. US-Dollar verdorben sind, noch bevor sie beim Verbraucher in Nordamerika ankommen. Das hängt nicht selten damit zusammen, dass die Lieferketten schlichtweg zu komplex sind.
Überzeugende Anwendungsfälle
Einige Blockchain-Projekte befinden sich noch in einem sehr frühen Entwicklungsstadium und können ihre Ideen nur abstrakt umreißen. Der Smart Hub-Prototyp von Obortech ist hingegen bereits in einer realen Umgebung auf Herz und Nieren geprüft worden. Er wurde etwa verwendet, um Fleischexporte aus der Mongolei nach China zu vereinfachen.
Das Projekt will diesen Vorteil als Vorreiter nun voll ausschöpfen. Smart Hub soll in der zweiten Hälfte dieses Jahres lanciert werden. Dazu wurden Partnerschaften mit einer Reihe von Unternehmen und staatlichen Institutionen in der Mongolei, den Niederlanden und Australien geschlossen. Obortech hat sich nun zum Ziel gesetzt, in vier Jahren 5 Prozent der Inlandstransporte von bestimmten verderblichen Produkten zwischen Europa und Asien zu verarbeiten.
"Der Service von Obortech ist im Laufe der COVID-19-Pandemie immer beliebter geworden", so das Whitepaper. "Branchenexperten sind zu dem Schluss gekommen, dass Lieferketten flexibler und widerstandsfähiger sein müssen und die Beschaffung und den Vertrieb innerhalb von Tagen oder Wochen verarbeiten müssen und nicht erst in Monaten oder Jahren. Außerdem würde ein vollständig digitales und ferngesteuertes intelligentes System das Kontaminationsrisiko erheblich reduzieren, da es die physischen Interaktionen in den Lieferketten begrenzt."
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Teilnehmer haben die Kontrolle
Obortech sagt, es wolle das Modell von Uniswap übernehmen und ohne eine zentralisierte Behörde arbeiten. Das bedeutet, dass die Mitglieder des Ökosystems die Kontrolle über das Netzwerk haben, die Akzeptanz fördern und von den Einnahmequellen profitieren können, die generiert werden.
Die Plattform wird durch den OBOT-Token ergänzt, der das Herzstück des Smart-Hub-Netzwerks bildet. Er erleichtert Transaktionen und Eigentümer können damit über Governance-Richtlinien abstimmen, die die zukünftige Richtung des Projekts beeinflussen werden. Am 10. März fand das Initial Exchange Offering statt.
Obortech wurde von einem Team gegründet, das über umfassende Erfahrung und ein tiefes Verständnis der Lieferkettenbranche und der damit verbundenen Herausforderungen verfügt, insbesondere inmitten einer globalen Gesundheitskrise.
Das Projekt will auch neue Systeme entwickeln, bei denen künstliche Intelligenz und Big Data genutzt werden. Diese ergänzen das Blockchain-Angebot. Obortech glaubt, dass KI bei der Automatisierung von sich wiederholenden Aufgaben, die derzeit von Menschen ausgeführt werden müssen, entscheidend sein wird.
Der globale Handel normalisiert sich allmählich und daher will Obortech dringend benötigte Innovationen liefern, mit denen Unternehmen auf der ganzen Welt sich auf das konzentrieren können, was sie am besten können.
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