Mexikos Regelwerk für Kryptowährungen wartet nur noch auf die Unterschrift des Präsidenten

Mexiko ist nur noch eine Unterschrift von von der Regulierung von Kryptowährungen entfernt, nachdem das Unterhaus ein Gesetzesentwurf zu dem Thema am Donnerstag billigte, berichtet Reuters am 2. März.

Der Entwurf kombiniert neue allgemeine Regelungen für Fintech - im Bezug auf Crowdfunding aber auch auf andere Aspekte des Krypto-Geschäfts - und benötigt lediglich noch die Unterschrift des Präsidenten Enrique Pena Nieto, um in Kraft zu treten.

Die exakten Details, die Krypto-Unternehmen direkt betreffen, werden zu einem späteren Zeitpunkt als sogenannte "Zweitgesetzte" definiert. Der aktuelle Entwurf basiert auf allgemeinen Informationen, welche bereits letztes Jahr am 5. Dezember von mexikanischen Senat abgesegnet wurden.

Wie Reuters erklärt, gibt das Dokument "Fintech-Unternehmen größere regulatorische Sicherheit im Bezug auf Themen wie Crowdfunding, Zahlungsmethoden und Regeln rund um das Thema Kryptowährungen, so wie Bitcoin.".

Somit wird Mexiko Teil jener Gruppe von Gesetzgebern, die auf Kryptowährungen mit einem unverzüglichen und konsequenten Regelwerk reagieren. 

Wir sehen das als Gewinn für den Sektor an, da es international passiert", sagt Felipe Vallejo, Direktor der öffentlichen und regulatorischen Politik an der lokalen Börse Bitso im Dezember.

Viele Regierungen haben sich dieses Jahr Mühe gegeben, Kryptowährungen zu regulieren.

Südkoreas übereilige Versuche, den Markt unter Kontrolle zu bringen, haben bisher nur relativer Erfolg. Unterdessen kündigte auch Singapurs Zentralbank diese Woche an, dass sie das Krypto-Umfeld genauer "überprüfe", um festzustellen, ob im Name des "Verbraucherschutzes" eine Regulierung nötig sei.