UPS investiert in Blockchain-Startup Inxeption

Die Investitionssparte des Logistikriesen UPS hat eine stille Beteiligung an der US-amerikanischen Enterprise Blockchain-Firma Inxeption getätigt, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 16. Januar bestätigte.

Die im Jahr 2017 gegründete Startup Inxeption will mit Hilfe der Blockchain-Technologie verschiedene Prozesse für Unternehmen verbessern, darunter Produktdesign, Fertigung und Supply Chain-Management.

Keine der beiden Parteien hat den Umfang der strategischen Partnerschaft bekannt gegeben, bei der Inxeption und der UPS Strategic Enterprise Fund in Zukunft gemeinsam an der Entwicklung neuer Funktionen für die Plattform von Inxeption arbeiten werden.

"Geschäftskunden benötigen sichere Plattformen, die ihre Kundendaten und geschützte Informationen schützen und ihnen gleichzeitig die Interaktion und Zusammenarbeit mit ihren Kunden erleichtern", kommentierte Inxeption CEO und Mitbegründer Farzad Dibachi in der Pressemitteilung.

Mit der Beschreibung seines Produkts als E-Commerce-Plattform für den B2B-Markt schließt sich Inxeption einem stetig wachsenden Pool von Blockchain-Initiativen an, die sich auf den Einsatz verteilter Technologien konzentrieren, um komplexe Unternehmenssysteme transparenter zu machen.

UPS CMO Kevin Warren erklärte in der Pressemitteilung, dass "die Technologie von Inxeption für UPS attraktiv ist, weil sie dazu beiträgt, neue Effizienzgewinne für Kunden zu erzielen, die B2B-E-Commerce-Plattformen nutzen".

Lieferketten haben sich bei Unternehmen, die im Jahr 2019 Blockchain-Lösungen entwickeln, als besonders interessant erwiesen. Allein in der vergangenen Woche wurden mehrere blockchainbasierte Supply-Chain-Projekte für das kommende World Economic Forum (WEF) in Davos als Teilnehmer angekündigt, unter anderem aus der Kobaltförderung und dem Lebensmittelsektor.

Die Partnerschaft mit Inxeption zeigt, dass UPS weiterhin an das Potenzial der Blockchain glaubt, obwohl ein leitender Angestellter im vergangenen Monat vorhersagte, dass die Technologie im Jahr 2019 kaum Auswirkungen haben werde.

"Wir haben ein kleines Team, das sich mit Blockchain beschäftigt, aber wir sind immer noch auf der Suche nach dem Killer-Anwendungsfall", sagte die Executive Vice President of Technology und Chief Digital Officer Linda Jojo im Dezember gegenüber den Mainstream-Medien.