CFTC erteilt LedgerX Zulassung für den Handel mit Krypto-Futures

Update: 10:15 Uhr EST: Die CFTC hat klargestellt, dass das Bitcoin-Futures-Produkt von LedgerX mit physischer Abwicklung noch nicht genehmigt wurde.

Die amerikanische Aufsichtsbehörde für Futures- und Optionsmärkte (CFTC) hat LedgerX, einer Plattform für den Handel von Krypto-Derivaten, nun eine offizielle Zulassung für den Handel mit Krypto-Futures erteilt. Dies geht am 25. Juni aus einer offiziellen Pressemitteilung hervor.

Die LedgerX wird damit als sogenannter „Designated Contract Market“ (DCM) anerkannt, wodurch sie unter die Aufsicht der CFTC fällt und gleichsam deren Legitimation genießt. Außerdem ist sie damit berechtigt ihr Leistungsangebot zu erweitern. Die Handelsaktivitäten des Unternehmens werden dementsprechend nach Abschnitt 5 des Commodity Exchange Act (CEA) und nach Abschnitt 38 der CFTC-Bestimmungen eingeordnet.

Die Pressemitteilung schlüsselt ebenfalls auf, wieso LedgerX um eine Einstufung als DCM gebeten hat, so heißt es: „LedgerX hat einen Antrag an die CFTC gestellt, um ihren vorherigen Status als DCO aufzuheben, der sie darauf beschränkt hatte, lediglich Swaps anbieten zu können.  Als DCM darf sie nun auch Futures anbieten.“

LedgerX hatte schon im April beantragt, als DCM eingestuft zu werden, um endlich auch Futures ins Angebot nehmen zu dürfen. Die LedgerX Mitgründerin Juthica Chou hatte damals gesagt:

„Wir haben schon lange geplant, einen größeren Kundenkreis ansprechen zu können als nur institutionelle Investoren. Dies ist für uns der nächste logische Schritt. Über unsere neue Omni-Plattform können wir nun auch Futures und andere Derivate anbieten, wodurch wir auch für Privatanleger interessant werden wollen.“

Im Juni hat die etwaige Handelsplattform Bakkt angekündigt, dass ab dem 22. Juli die erste Bitcoin-Futures mit physischer Erfüllung getestet werden sollen. In diesem Zusammenhang sagte der operative Geschäftsführer Adam White: „Damit definieren wir den Zugang zu den Kryptomärkten neu. Im Gegensatz zu anderen Märkten ist das Interesse von institutionellen Investoren bisher noch eingeschränkt, da die nötige Infrastruktur und die rechtliche Sicherheit fehlen. Wir räumen damit auf.“