US-Telekommunikationsriese AT&T akzeptiert Kryptozahlungen über BitPay
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Der US-Telekommunikations- und Medienriese AT&T akzeptiert nun auch Kryptowährungen für die Bezahlung von Telefonrechnungen online, so eine offizielle Pressemitteilung vom 23. Mai. AT&T wird Rechnungen, die in Kryptowährung bezahlt wurden, über die Kryptozahlungsplattform BitPay abwickeln.

BitPay ist eine Plattform, die Kryptowährungen in Fiat konvertiert und von über 20.000 Unternehmen genutzt wird. AT&T ist Berichten zufolge das erste US-Unternehmen in der Mobilfunkbranche, das eine Bezahlung über BitPay anbietet.

Kevin McDorman, der Vizepräsident für Finanzgeschäftsbetrieb bei AT&T im Bereich Kommunikation, erklärte: "Wir haben Kunden, die Kryptowährungen verwenden und freuen uns, ihnen eine Möglichkeit bieten zu können, ihre Rechnungen mit der von ihnen bevorzugten Methode zu bezahlen".

Gegen Ende 2018 gab AT&T bekannt, dass es an einer Reihe von Blockchain-Lösungen arbeite, die mit Microsoft Azure und der Blockchain-Plattform von IBM kompatibel sind. Das Ziel dabei sei es, "zusätzliche Transparenz und Verantwortungsbewusstsein auch für die komplexesten Lieferketten" für institutionelle Kunden in Bereichen wie Fertigung, Handel und Gesundheitswesen zu schaffen.

AT&T hat auch ein Patent angemeldet, das vom US-Patent- und Markenamt im Dezember veröffentlicht wurde. Dabei geht es um eine Blockchain-basierte "Social Media History Map", die es einem Netzwerk wie AT&T ermöglichen würde, die Social-Media-"Transaktionsdaten" seiner Kunden zu sammeln. In der Anmeldung heißt es:

"Die hierin beschriebenen Social Media History Map-Plattformen können die Unveränderlichkeit und Permanenz von Blockchain-Datensätzen nutzen, um Daten zu speichern und Zugang zu ihnen zu gewähren. Dabei handelt es sich um Daten, die Online-Transaktionen darstellen, die auf mehreren Social-Media-Anwendungen vorkommen."