WSJ: Facebook sucht Berichten zufolge nach 900 Mio. Euro Investition für ihre FB Coin

Der Social-Media-Riese Facebook sucht nach Investitionen in Höhe von umgerechnet 900 Mio. Euro für ihre Krypto-Stablecoin, berichtete das Wall Street Journal (WSJ) am 3. Mai.

Unter Berufung auf eingeweihte Quellen stellt der Bericht fest, dass Facebook derzeit mit den großen Zahlungsnetzwerken Visa und MasterCard sowie den Zahlungsabwickler First Data Corp. über mögliche Unterstützung sprach.

Das Kryptowährungsprojekt mit dem Namen „FB Coin“ heizt seit rund einem Jahr Das Gerücht an, dass Facebook interne Zahlungen an die Nutzer leisten möchte. Je mehr Informationen nach außen dringen, scheint es, dass verschiedene Optionen von Führungskräften geprüft werden, einschließlich Zahlungen über das Facebook-Profil eines Nutzers.

"Facebook spricht auch mit E-Commerce-Unternehmen und Apps über die Akzeptanz der Coin und würde von diesen Partnern kleinere finanzielle Investitionen verlangen", fügte der WSJ hinzu.

Wie Cointelegraph berichtete, ist das Interesse an einer fiatzentrierten FB Coin angeblich bereits innerhalb von Kryptowährungskreisen entstanden, insbesondere in Form von VC-Investmentmogul Tim Draper.

Im letzten Monat tauchten Pläne auf, dass Draper, ein bekannter Bitcoin (BTC)-Bulle und Unterstützer von Altcoin Tezos (XTZ), sich mit Facebook treffen würde, um über Investitionsmöglichkeiten zu diskutieren.

Den WSJ-Quellen zufolge ist der riesige Fiat-Hintergrund jedoch weiterhin bewusst darauf ausgelegt, die wahrgenommenen Zweifel an FB Coin gegenüber Bitcoin und anderen Kryptowährungen zu beseitigen. Volatilität sollte vermieden werden, um die Akzeptanz zu steigern.