Blockchain-Firma geht Partnerschaft mit „bekanntem“ Videospielehersteller ein

Die Blockchain-Firma HashCash Consultants kündigt eine Partnerschaft mit einem australischen Videospielehersteller an, der allerdings ungenannt bleibt. Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung vom 4. Februar hervor.

Hash Cash ist ein Blockchain-Unternehmen, das sogenannte „White Label“ Produkte für Kunden aus der Gaming-Branche bereitstellt. „White Label” Produkte sind vorgefertigte Software-Lösungen, die die Kunden wiederum in ihre Dienstleistungen einbinden können, um Blockchain-Technologie für sich zu nutzen. In der Pressemitteilung heißt es nun, dass Hash Cash mit einem „bekannten australischen Videospielehersteller“ zusammenarbeitet, allerdings wurde nicht verraten, um welches Studio es sich genau handelt.

Im Jahr 2017 konnte HashCash 150 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln. Mit dem Geld wurden unter anderem Software-Lösungen zur Durchführung von Initial Coin Offerings (ICO), für den Aufbau von Kryptobörsen und für die Anwendung von Krypto-Zahlungsdienstleistungen entwickelt.

In diesem Zusammenhang geht die Pressemitteilung darauf ein, wie ein Blockchain-basiertes Geschäftsmodell den Firmen der Videospielbranche helfen kann, ihre Inhalte zu monetarisieren, indem auf sogenannte Micro-Payments gesetzt wird. Dies sind kleinere Zahlungen, die auf verschiedene Art und Weise in Videospielen eingebaut sind.

Bei Redaktionsschluss wollte HashCash jedoch keinen weiteren Kommentar zur neuen Partnerschaft abgeben.

Wie zuvor berichtet, setzten viele große Videospielehersteller vermehrt auf Blockchain, um damit ihre Communities, Inhalte oder sogar Spiele neu auszurichten. So ist die bekannte Schmiede Atari im Dezember eine Lizenzvereinbarung mit dem Startup Animoca eingegangen, das Blockchain-Versionen von zwei erfolgreichen Atari Mobile-Games entwickeln will.

Im November gab es wiederum Aufregung, als der Spielehersteller Epic Games, verantwortlich für den erfolgreichen Titel Fortnite, versehentlich Krypto-Zahlungen in seinen offiziellen Online-Shop eingebunden hatte. Geschäftsführer Tim Sweeney ruderte allerdings schnell zurück, nachdem der Altcoin Monero (XMR) kurzzeitig als Zahlungsmöglichkeit verfügbar war und meinte:

 „Viele bei uns von Epic sind große Fans von dezentralisierten Technologien und den dazugehörigen Kryptowährungen, allerdings bedarf es noch viel Arbeit an deren Volatilität und Sicherheit, ehe sie unserer breiten Kundschaft zugänglich gemacht werden können, da sich darunter auch viele jüngere Spieler befinden.“