Die US-Investmentfirma Fidelity wird in den kommenden Wochen damit beginnen, Bitcoin -Handel für institutionelle Kunden anzubieten, wie Bloomberg am 6. Mai berichtete.

Laut Bloomberg hieß es von einer Quelle, die anonym bleiben möchte, dass der Kryptowährungszweig des Unternehmens namens Fidelity Digital Assets das derzeitige Dienstleistungsangebot ausweiten würde.

Die Tochtergesellschaft wurde im Oktober 2018 gegründet und hat ab März dieses Jahres im Vorfeld des geplanten außerbörslichen (OTC)-Handels Kryptowährungs-Depots angeboten.

Jetzt soll der Handelsplatz für Fidelity-Benutzer in nur wenigen Wochen verfügbar werden, so die Quelle. In erster Linie würde sich dieser an Großhändler, wie etwa andere OTC-Angebote, richten.

Fidelity selbst hat diesen Zeitrahmen zwar nicht bestätigt, deutete aber an, dass es in Zukunft unter anderem eine stärkere Integration in den Bitcoin-Bereich anstreben würde.

"Wir haben derzeit eine Reihe von ausgewählten Kunden, die wir auf unserer Plattform unterstützen", so die Sprecherin Arlene Roberts gegenüber Bloomberg. Sie fügte hinzu:

"Wir werden unsere Dienstleistungen in den kommenden Wochen und Monaten weiter ausbauen. Ausschlaggebende Aspekte dabei sind unter anderem die Nachfrage unserer Kunden und in verschiedenen Regionen. Derzeit konzentriert sich unser Serviceangebot auf Bitcoin."

Kurz zuvor hatte eine Umfrage von Fidelity, die letzte Woche durchgeführt wurde, ergeben, dass Bitcoin in seinem Zielmarkt nach wie vor sehr gefragt ist.

22 Prozent der über 400 befragten institutionellen Investoren gaben an, dass sie die Kryptowährung bereits in ihrem Portfolio hätten. Fast die Hälfte sei dafür gewesen, ihn aufzunehmen.

"Immer mehr institutionelle Investoren haben direkt oder über Dienstleister mit digitalen Vermögenswerten zu tun, da die potenziellen Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf die neuen und alten Finanzmärkte immer deutlicher werden", kommentierte Tom Jessop, der Präsident von Fidelity Digital Assets, in einer begleitenden Pressemitteilung.

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