Crypto-Trading-App Robinhood geht mit britischer Broker-Lizenz an den Start

Eine Tochtergesellschaft der in den Vereinigten Staaten ansässigen Aktien- und Krypto-Handelsapplikation Robinhood ist in Großbritannien als Broker zugelassen worden.

Robinhood bekommt Broker-Lizenz für Großbritannien

Robinhood International, eine Tochtergesellschaft von Robinhood, hat von der großen britischen Finanzregulierungsbehörde FCA eine Brokerlizenz erhalten, so ein Blogbeitrag vom 7. August.

Mit der EZV-Zulassung kann das Unternehmen seine Investitionsplattform britischen Kunden anbieten, erklärte Robinhood in dem Bericht und fügte hinzu, dass der Schritt ein entscheidender Schritt auf dem Weg zur Demokratisierung der Finanzen für alle sei. Das Robinhood-Team in London wächst indes weiter. Das Unternehmen stellt in den Bereichen Operations, Compliance, User Research und Marketing neue Mitarbeiter ein.

Ex-TransferWise-Manger wird Präsident

Robinhood hat zudem den ehemaligen Leiter des Finanzministeriums beim Geldtransferdienst TransferWise Wander Rutgers zum Präsidenten von Robinhood International ernannt. Rutgers, der zuletzt bei Plum Fintech tätig war, einem Anbieter von Lösungen für persönliche Sparassistenten , wird das britische Geschäft leiten und Robinhoods neues Londoner Büro betreuen.

Robinhood bietet provisionsfreien Kryptowährungshandel an. Im Februar 2018 startete die Robinhood für eine erste Gruppe von Nutzern in den USA gebührenfreien Handel mit Bitcoin und Ether. Anfang des Jahres erhielt Robinhood vom New York State Department of Financial Services eine sogenanne BitLicense für die Vermarktung kryptobezogener Dienste in New York.

Robinhood Financial ist bei der U.S. Securities and Exchange Commission registriert, Mitglied der Financial Industry Regulatory Authority sowie der Securities Investor Protection Corporation.

Im vergangenen Monat gab die FCA eine Grundsatzerklärung über Kryptowährungen heraus, gemäß der die Agentur Bitcoin nicht entsprechend ihrer Leitlinien für Kryptoanlagen regulieren wird.